Zuggarnitur rammte im Bezirk Korneuburg Pkw und schleuderte ihn in Acker

Unfallauto in acker geschleudert
67-jähriger Pkw-Lenker wurde von Sonne geblendet und fuhr durch geschlossenen Schranken. Er wurde verletzt und mit Rettungshubschrauber ins Spitral gefolgen.

Zu einem schweren Unfall auf einem beschrankten Bahnübergang ist es Sonntagmittag auf der eingleisigen Bahnstrecke Absdorf-Hippersdorf–Stockerau gekommen. Im Bezirk Korneuburg war zwischen Starnwörth und Neuaigen ein Pkw von einer Zuggarnitur gerammt und in ein angrenzendes Feld geschleudert worden.

Da auch eine Menschenrettung aus dem Pkw-Wrack mit der Alarmmeldung angefordert war, wurden neben der örtlichen Feuerwehr Stetteldorf auch die Wehren Absdorf, Eggendorf, Neuaigen und Niederrussbach alarmiert.

FF-Kranwagen barg Unfallauto

FF-Kranwagen barg Unfallauto.

Der Stetteldorfer Einsatzleiter Albert Kainzbauer konnte beim Eintreffen an der Unglücksstelle feststellen, dass sich entgegen der Alarmierung der Pkw-Lenker bereits aus dem Wrack befreit hatte.  Dieser wurde nach der Erstversorgung von Ersthelfern und Mitgliedern des feuerwehrmedizinischen Dienstes an das Rote Kreuz sowie an das Team des Notarzthubschraubers übergeben. Der Verletzte  wurde dann mit dem Christophorus 2 ins Landesklinikum Krems geflogen.

Unfallursache wird untersucht

Warum es zum Zusammenstoß kam, wird von der Polizei noch untersucht. Der 67-jährige Autolenker aus dem Bezirk Tulln gab aber an, dass ihn die Sonne geblendet habe und er so den geschlossenen Schranken nicht sehen konnte.

Die neun Fahrgäste, die sich im Zug befanden und unverletzt geblieben waren,  wurden von der Feuerwehr evakuiert und zu den umliegenden Bahnhöfen bzw. Haltestellen weitertransportiert.

Mithilfe des Wechselladefahrzeugs der FF Niederrussbach konnte das  ramponierte Unfallauto vom Acker geborgen werden. Um die Unfallstelle sowie den Straßenübergang und die Bahnstrecke zu kontrollieren und zu reinigen, waren Landesstraße und Bahnlinie am Sonntagnachmittag noch gesperrt.  

Kommentare