Großinvestition in NÖ: Unternehmen baut Logistikzentrum aus
Würth tätigt eine Großinvestition.
Würth Österreich investiert rund 20 Millionen Euro in den Ausbau seines Logistikstandorts in Böheimkirchen im Bezirk St. Pölten-Land.
Geplant ist ein umfangreicher Zubau, der das bestehende Areal um 10.756 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Die verbaute Fläche beträgt dabei 6.866 Quadratmeter.
Mit der Erweiterung soll der Standort nicht nur seine Rolle als zentrales Logistikzentrum für Österreich stärken, sondern künftig auch als Drehscheibe für die Belieferung der Märkte in Slowenien und der Slowakei dienen. Der Ausbau schaffe die infrastrukturellen Voraussetzungen, um die steigenden Anforderungen von Industrie- und Handwerksbetrieben weiterhin zuverlässig bedienen zu können, betont Würth-Österreich-CEO Michael Hempt.
Auch Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht in der Investition ein klares Signal für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Das Unternehmen zeige beispielhaft, wie wirtschaftlicher Erfolg, regionale Verantwortung und nachhaltige Standortentwicklung zusammenwirken könnten, erklärte die Landeshauptfrau beim Spatenstich.
Täglich 7.000 Packstücke
Das Sortiment von Würth Österreich umfasst mehr als 120.000 Artikel – von Schrauben und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Zu den Kunden zählen vor allem Handwerks- und Industriebetriebe, die von rund 500 Außendienstmitarbeitenden betreut werden.
Vom Logistikstandort in Böheimkirchen werden täglich rund 7.000 Packstücke versendet. Insgesamt beliefert das Unternehmen etwa 70.000 Kunden in Österreich.
Würth Österreich beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiter, davon rund 350 am Standort Böheimkirchen, und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro.
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