Chronik | Niederösterreich
25.03.2017

Asylwerberunterkunft in NÖ stand in Flammen

In dem Mehrparteienwohnhaus im Ortszentrum von Kirchberg an der Pielach sind Asylwerber untergebracht. Die Bewohner blieben unversehrt.

In einem Mehrparteienwohnhaus im Ortszentrum von Kirchberg/Pielach im Bezirk Sankt Pölten-Land ist in der Nacht auf Samstag ein Brand ausgebrochen. Das Dachgeschoss des Wohnhauses stand beim Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr der Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach in Vollbrand.

Im Haus sollen rund 30 Asylwerber untergebracht sein. Alle sieben Flüchtlinge, die sich zum Brandzeitpunkt in der Unterkunft aufhielten, konnten das Gebäude verlassen, niemand wurde verletzt.

Das Feuer war gegen 23.30 Uhr im Dachgeschoß ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit 40 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen aus und konnte den Brand binnen weniger Stunden unter Kontrolle bringen.

Keine Hinweise auf Brandstiftung

Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe hätten Samstagvormittag noch keine endgültigen Ergebnisse erbracht, teilte die Polizei mit. Es gebe jedenfalls keine Hinweise auf Brandstiftung von außen, so ein Polizeisprecher. Die Asylwerber, die in dem Heim untergebracht waren, werden vorerst auf andere Unterkünfte verteilt.