© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Niederösterreich
11/12/2021

Wiener Neustadt budgetiert mit Minus von 10 Millionen Euro

Die Stadtregierung nennt Darlehensrückzahlung und die Auswirkungen der Pandemie als Gründe.

Wiener Neustadt budgetiert für das Jahr 2022 mit einem Minus von knapp zehn Millionen Euro. Als Gründe wurden am Freitag eine Darlehensrückzahlung von rund vier Millionen Euro sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie angeführt. Der Abgang könne aus dem Kassenstand der Stadt - aktuell rund 39 Millionen Euro - beglichen werden, wurde betont. Bis 2026 soll die Gesamtverschuldung ohne Tochtergesellschaften auf etwa 94 Millionen Euro reduziert werden.

Schuldenstand bei 187 Millionen Euro

Der Rechnungsabschluss 2015 hatte Rathausangaben zufolge einen Schuldenstand von 187 Millionen ausgewiesen. „Die Budgetsanierung seit dem Jahr 2015 hat es möglich gemacht, dass wir die Corona-Pandemie finanziell und budgetär bewerkstelligen können“, hob Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) in einer Aussendung hervor.

Auch in Corona-bedingt schwierigen Zeiten würden hinsichtlich der Investitionen „ganz bewusste Schwerpunkte“ gesetzt, sagte der Stadtchef. Angeführt wurden die Themenkomplexe Klima und Nachhaltigkeit, Bildung und Familien sowie Kultur und Tourismus.

Der Voranschlag für 2022 und die mittelfristige Finanzplanung bis ins Jahr 2026 sollen am 26. November dem Stadtsenat vorgelegt werden. Für 13. Dezember ist die Diskussion und Abstimmung im Gemeinderat geplant.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.