Westbahn schickt mehr Züge auf die Weststrecke: St. Pölten und Amstetten profitieren
Die neuen CRRC-Züge aus China kommen zum Einsatz.
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember ist die Westbahn auf der Weststrecke erstmals im durchgehenden 30-Minuten-Takt im Fernverkehr unterwegs. Pendler, Studenten und Schüler im Nahbereich der Bahnhöfe St. Pölten und Amstetten können mit attraktiven Zusatzangeboten rechnen.
Neue Züge
Insgesamt gibt es künftig 66 tägliche Westbahn-Verbindungen, um zehn Prozent mehr als bisher, ließ die Westbahn wissen. Insbesondere Pendlerinnen und Pendler sollen auf der Weststrecke von neuen Frühzügen sowie verstärkten Verbindungen zu Hauptverkehrszeiten profitieren.
Mit den neuen Verbindungen gibt es für NÖ zusätzlich zu den ÖBB-Regionalzügen CJX5 ab Wien Westbahnhof den durchgängigen 30-Minuten-Takt Wien Westbahnhof, Wien Hütteldorf nach St. Pölten und Amstetten und weiter Richtung Linz. Für die Taktverdichtung setzt die Westbahn vier neue Züge des chinesischen Herstellers CRRC im regulären Betrieb ein.
Die Westbahn hatte die vier Züge bereits 2019 bestellt. Seit 2022 befinden sie sich in Österreich und absolvierten Tausende Kilometer an Testfahrten, teilte das Unternehmen mit.
Neue Züge
Einige Details zu den neuen Verbindungen: Von Wien nach Westen kommt eine neue Verbindung um 7.38 Uhr mit Ankunft in St. Pölten um 8.05 Uhr und Amstetten um 8.30 Uhr sowie weiter nach Linz und Salzburg. Ein neuer Zug kommt in der Hauptverkehrszeit um 18.38 Uhr mit Ankunft in St. Pölten um 19.05 Uhr und Amstetten um 19.30 Uhr, danach gehts weiter bis Salzburg.
Der neue Taktverkehr der Westbahn bringt Passagieren aus Amstetten Vorteile bei Fahrten nach Westen und Osten.
Vom Westen her fährt beispielsweise ein neuer Zug ab Salzburg um 5.18 Uhr, der um 7 Uhr in Amstetten, um 7.25 Uhr in St. Pölten um 7.52 Uhr in Wien ankommt.
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