© Jürgen Zahrl

Niederösterreich
06/15/2019

Weltrekord als jonglierender Skifahrer bestätigt

Der Waldviertler Lukas Pichler (23) knackte hochoffiziell die Bestmarke von bisher 500 Metern. Die Freude ist riesengroß.

von Jürgen Zahrl

Darauf hatte Lukas Pichler aus Kirchbach, Bezirk Zwettl, schon seit Wochen gewartet. Auf eine Benachrichtigung von Guinness Records. Jetzt ist es offiziell. Der 23-jährige Waldviertler darf sich ab sofort als Weltrekordhalter bezeichnen. Das Zertifikat hat er gleich per eMail zugestellt bekommen. Bereits am 16. März übertraf er auf der Skipiste in seinem Heimatort die bisherige Bestmarke im Jonglieren mit drei Bällen auf zwei Skiern um 69,29 Meter. Der bisherige Weltrekord lag bei einer Entfernung von 500 Metern. Er kann seine Freude kaum fassen, wie er in einem eMail bekannt gab.

Schon als Kind hatte Pichler den großen Traum, eines Tages als Rekordhalter genannt zu werden. Ob er damit auch den Eintrag in die gedruckte Form des Guinness-Buchs der Rekorde schafft, weiß er noch nicht. Das wird sich herausstellen, wenn die aktuelle Ausgabe im Spätherbst erscheint. "Ich hab' diese Bücher immer gerne gelesen und mir oft überlegt, wie ich das selber schaffen könnte", erzählte der Waldviertler. Mit der offiziellen Bestätigung hat Pichler schon viel erreicht.

Vorbereitung

Um den Weltrekord zu schaffen, hat er nichts dem Zufall überlassen. Er bekam professionelle Unterstützung. Die Pistenbetreiber im Skidorf Kirchbach kümmerten sich um das Ausstecken des Torlaufs, zwei Ziviltechniker übernahmen die GPS-genaue Vermessung des Kurses und die beiden Zeugen - Nationalratsabgeordnete Angela Fichtinger und Bundesrätin Andrea Wagner - beobachteten während des Rekordversuchs jede einzelne Handbewebung.

Einzig das Wetter spielte nicht mit. Trotz des Dauerregens ließ sich der 23-Jährige nicht aus der Ruhe bringen. Seit dem vergangenen Sommer trainierte er das Jonglieren in Extremsituationen. "Stundenlang habe ich mich damit beschäftigt, die Abläufe mit den drei Bällen möglichst zu automatisieren", sagte Pichler. Während er von 50 bis 60 Zusehern angefeuert wurde, fuhr er konzentriert und umringt von mehreren, filmenden Skifahrern, die - damals schon sehr weiche - Piste hinunter. Schon der erste Versuch gelang.

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