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Neues Angebot: Günstigere Tickets für mehrere Kulturbetriebe

Mit einer neuen Partnerschaft wollen vier Betriebe sichtbarer werden und Gäste mit Rabatten anlocken.
Freilichtbühne in einer Burgruine mit großem Publikum bei Sonnenuntergang.

Häufig ist es die Suche nach Erholung im Grünen, die zu einem Ausflug ins Waldviertel führt. Doch auch kulturell hat die Region einiges zu bieten, findet Ruth Schremmer vom Kunstmuseum Waldviertel: „Das Theater und die Musik und die bildende Kunst. Es gibt so viele Facetten.“ Um die Betriebe sichtbarer zu machen, auf ihre Angebote hinzuweisen und den Gästen Ermäßigungen anzubieten, wurde kürzlich eine neue Partnerschaft ins Leben gerufen.

Im Rahmen der Aktion haben sich neben dem Kunstmuseum bisher die Oper Burg Gars, das Schloss Weitra Festival und das Waldviertler Hoftheater zusammengeschlossen. Ziel ist auch, künftig zusätzliche Kulturstätten in den Verband aufzunehmen.

Gemeinsamer Auftritt

Schremmer spricht von einem „gegenseitigen Unterstützen und Bekanntmachen“. Häufig würden Einrichtungen wie das Kunstmuseum aufgrund der geografischen Lage als mögliches Ausflugsziel übersehen. Zudem entstehe durch die Zusammenarbeit das Gefühl einer Kulturgemeinschaft im Nordwesten Niederösterreichs. „Wir sind keine Einzelwesen. Wir wollen das Waldviertel als Gesamtes als starke Kulturregion positionieren“, so Schremmer.

Drei Frauen stehen vor einer alten Steinmauer am Kunstmuseum Waldviertel und präsentieren die neue Kultur-Partnerschaft.

Doris Moser (Schloss Weitra Festival), Ruth Schremmer (Kunstmuseum Waldviertel) und Bianca Erlinger (Oper Burg Gars) sind unter anderem Teil der Partnerschaft.

Finanzieller Druck

Gleichzeitig sollen Gäste durch günstigere Eintrittspreise von der Partnerschaft profitieren. Wer ein Ticket in einem der Kulturbetriebe kauft, kann dieses bei den jeweils anderen Spielstätten vorweisen, um einen Rabatt zu erhalten. Davon erhoffen sich die Teilnehmenden eine höhere Nachfrage. Die Besuchszahlen hätten sich zwar laut Schremmer von der Pandemie erholt, wie früher sei es allerdings nicht. „Und man merkt schon, dass die Menschen aufs Geld schauen. Das spürt man stark“, sagt Schremmer.

So seien etwa einige Workshops weniger gut besucht und die Käufe in den Shops der Betriebe rückläufig. Mit den Rabatten von 10 bis 20 Prozent wollen die Einrichtungen ein Zeichen setzen und den Menschen finanziell entgegenkommen. 

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