Waldbrand in Gutenstein
Waldbrand bei Gutenstein.
Seit dem Nachmittag des 30. April standen bis zu 19 Feuerwehren bei einem Waldbrand in Gutenstein im Einsatz. Im Bereich Steinapiesting war aus bislang unbekannter Ursache ein Waldbrand ausgebrochen. Mittels Drohnenüberflug der Feuerwehr Ebenfurth konnte schlussendlich das gesamte betroffene Gebiet erfasst werden. Rund ein halber Hektar Waldfläche in schwierigem Gelände war vom Brand betroffen. Der Brand war am Abend weitgehend unter Kontrolle.
Waldbrandgruppen im Einsatz
Der auffrischende Wind sowie das steile Gelände waren für die Einsatzkräfte herausfordernd. Zur Bekämpfung der Glutnester wurden die drei Waldbrandgruppen (Wr. Neustadt Nord, Wr. Neustadt Stadt, Wr. Neustadt Süd) des Bezirks Wiener Neustadt nachalarmiert und standen bis in den Nachtstunden im Einsatz. Während der Nachtstunden übernahm die Freiwillige Feuerwehr Gutenstein die Brandwache sowie weitere Nachlöscharbeiten.
Schwierige Löscharbeiten im steilen Gelände.
Insgesamt waren am Donnerstag bis zu 178 Mitglieder mit 36 Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehren Gutenstein, Neusiedl, Thal, Pernitz, Ober-Piesting, Muggendorf, Wopfing, Waidmannsfeld-Miesenbach, Schwarzau im Gebirge (NK), Brunn an der Schneebergbahn, Oed, Markt Piesting, Rohr im Gebirge, Wiener Neustadt, Matzendorf, Stollhof sowie Furth an der Triesting (BN) arbeiteten intensiv daran, den Brand im steilen und anspruchsvollen Gelände unter Kontrolle zu bringen.
Waldbrand bei Gutenstein.
Einsatzende vermutlich erst in den Abendstunden
Die Nachlöscharbeiten wurden am 1. Mai – dem „Tag der Arbeit“ – fortgesetzt und werden voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern. Seit 7 Uhr werden die Maßnahmen mit Unterstützung der Waldbrandgruppen – großteils mit Mitgliedern aus dem Abschnitt Kirchschlag – fortgesetzt. Mittels Drohnenflügen wird das Einsatzgebiet laufend auf Glutnester kontrolliert.
Derzeit stehen 66 Feuerwehrmitglieder mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Feuerwehrmedizinische Dienst sowie das Rote Kreuz sind vor Ort. Laut Einsatzleiter Patrick Herger von der Freiwilligen Feuerwehr Gutenstein werden die Nachlöscharbeiten noch bis Mittag andauern. Die abschließenden Kontrollen sowie das endgültige Einsatzende sind voraussichtlich erst in den Abendstunden zu erwarten.
Kommentare