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Passanten entdeckten Waldbrand im Bezirk Baden noch rechtzeitig

Flammen neben Forstweg in Lindabrunn wurden gemeldet, ehe sich das Feuer auf dem trockenen Boden ausbreiten konnte.
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Die langanhaltende Trockenheit sorgt für erhöhte Brandgefahr in den Wäldern. Erst vor einigen Tagen hatte ein Feuer im Bezirk Wiener Neustadt zahlreiche Feuerwehren gefordert. Am Sonntagnachmittag kam es nun im Bezirk Baden zu ähnlich gefährlichen Szenen.

Kurz nach 17 Uhr entdeckten zwei Passanten im Waldgebiet zwischen Lindabrunn und Aigen (Gemeinde Hernstein), direkt neben einem Waldweg, ein Feuer und verständigten sofort die Einsatzkräfte. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren Aigen, Hernstein und Neusiedl alarmiert.

Bei ihrem Eintreffen standen bereits rund 100-150 Quadratmeter Waldboden in Brand, mehrere Baumstämme waren von den Flammen erfasst worden, Wind begünstigte die weitere Ausbreitung. Einsatzleiter Stefan Wöhrer (FF Aigen) ließ eine Zubringerleitung von der Landesstraße in den Wald zur Einsatzstelle verlegen und Löschleitungen aufbauen. Denn der Brand lief in Richtung eines nur schwer zugänglichen Geländeabschnittes. 

Schwer zugängliches Gebiet

Weitere laufend eintreffende Kräfte unterstützen die Löscharbeiten. Auch Löschrucksäcke sowie spezielle Gerätschaften für die Waldbrandbekämpfung kamen zum Einsatz. Mit Erfolg: durch das gezielte Vorgehen gelang es den 66 ausgerückten Feuerwehrleuten, die Flammen rasch einzudämmen und die weitere Ausbereitung zu verhindern. 

Nachdem der sichtbare Brand abgelöscht war, mussten noch zahlreiche Glutnester mit Wärmebildkameras aufgespürt, stellenweise der Waldboden aufgegraben werden, um auch in die tiefen liegenden Bereiche der betroffenen Wurzelstöcke vorzudringen. Wöhrer stellt klar: „Wir hatten wirkliches Glück gehabt, dass der Brand gerade noch rechtzeitig bei Tageslicht entdeckt wurde bevor sich dieser in ein schwer zugängliches Gebiet ausgebreitet hätte.“

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