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„Ich habe nichts zu verbergen“: Prozess um Munitionsfund in NÖ

Nach einem Cobra-Einsatz im Bezirk Melk muss sich ein Mann wegen des Besitzes von Munition und Kriegsmaterial verantworten.
Zwei Polizisten der Cobra mit taktischer Ausrüstung und Gewehren.

Wegen Besitzes von Munition und Kriegsmaterial ist ein Mann aus dem Bezirk Melk am Mittwoch vor dem Landesgericht St. Pölten gestanden. 

An der Wohnadresse des 1980 geborenen Angeklagten, gegen den ein Waffenverbot besteht, war die Sondereinheit Cobra heuer am 16. März im Einsatz gestanden. Bei einer Hausdurchsuchung wurden Patronen und Geschosse sichergestellt. „Ich habe nichts zu verbergen“, betonte der Niederösterreicher. Der Prozess wurde erneut vertagt.

Der erste Termin in dem Einzelrichterverfahren hatte am 27. Mai stattgefunden. Am Mittwoch standen die Fragen im Zentrum, welche sichergestellten Gegenstände unter das Waffengesetz bzw. das Kriegsmaterialgesetz fallen und funktionsfähig waren. Zur Sammlung des Mannes zählten etwa „Platzpatronen 33“ - Munition, die von der Wehrmacht benutzt wurde - sowie Leuchtspurgeschosse.

Verhandlung wurde vertagt

Untersucht werden sollen nun auch Patronen, die nicht im Zuge der Hausdurchsuchung sichergestellt wurden. Der Mann erklärte sich bereit, diese freiwillig der Polizei zu übergeben. Er gab an, nur leere Hülsen besessen zu haben. Geplant sind auch weitere Zeugeneinvernahmen. Die Verhandlung wurde deshalb auf unbestimmte Zeit vertagt.

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