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„Nur durchschnittliche“ Marillen-Ernte nähert sich dem Ende

Die meisten Bäume sind abgeerntet, so der Verein Wachauer Marille. Die Qualität sei gut, das Angebot überschaubar.
Hände halten eine aufgebrochene orange Frucht mit Kern.

Süß, rund und leuchtend orange: Anfang Juli und damit früher als üblich hat der Marillen-Verkauf in der Wachau begonnen. Die Hitzeperiode habe den Reifungsprozess nach vorne verlagert, wie der Verein Wachauer Marille berichtet. „Normalerweise kommen wir Mitte Juli erst in die Haupternte“, sagt Obmann Franz Schöberl.

Heuer wurde der Großteil der Früchte jedoch bereits gepflückt: „Die östliche Wachau ist praktisch abgeerntet, sprich der Raum Krems.“ In der westlichen Wachau, rund um Spitz und Donau aufwärts, gebe es zwar noch Marillen. Voraussichtlich werde die Saison jedoch auch hier in einer Woche zu Ende gehen.

Frostschäden und Trockenheit

Mit Blick auf den Mittelwert der vergangenen zehn Jahre spricht Schöberl von einer „nur durchschnittlich großen Ernte“. Besonders im Vergleich zur sehr erfolgreichen Marillen-Saison 2025 sei der Unterschied deutlich. Dass der Ertrag heuer niedriger ausfällt, war laut dem Obstbauern allerdings absehbar. Aufgrund von Frostschäden hatte der Verein bereits mit Ernteeinbußen gerechnet. 

Hinzu kommt die Trockenheit, die auch im Marillengarten für Probleme sorgt. „Wir hätten uns durchaus den einen oder anderen Liter Wasser mehr gewünscht. Wir haben einiges an Bewässerungstätigkeiten durchzuführen“, sagt Schöberl. Mit der Qualität der Früchte sei der Verein dennoch zufrieden.

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