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Chronik Niederösterreich
09/15/2020

Vorgänge in NÖ Pflegeheim: Prozess startet in St. Pölten

Vier Personen wird etwa Quälen oder Vernachlässigen Wehrloser angelastet. Bis 18. November sind acht Verhandlungstage geplant

Vier ehemalige Mitarbeiter des Pflegeheims Kirchstetten (Bezirk St. Pölten) müssen sich ab Mittwoch am Landesgericht St. Pölten verantworten. Ihnen wird neben Körperverletzung das Quälen oder Vernachlässigen sowie der sexuelle Missbrauch wehrloser Personen angelastet. In dem Schöffenverfahren sind acht Verhandlungstage geplant, voraussichtliches Ende ist Gerichtsangaben zufolge am 18. November.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 30-Jährigen und um Frauen im Alter von 34, 53 sowie 55 Jahren. Sie sollen in dem Heim im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Pfleger bzw. Pflegehelfer alte Menschen geschlagen haben, die hilflosen Betroffenen gequält und Bewohner zu heiß geduscht haben. Die Angeklagten bestritten die Vorwürfe stets. Im Fall einer Verurteilung droht dem Quartett bis zu zehn Jahre Haft.

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