Von der Uni an den Herd

Essen wie ein Bettelstudent? Nicht mit diesem Buchtipp: Campus-Küche für den perfekten Start in einen neuen Lebensabschnitt.


Studenten haben ja was Essen und Kochen betrifft nicht gerade den besten Ruf. Ihnen wird nachgesagt sich nur von Fertigprodukten zu ernähren und kaum frisches Gemüse oder Obst zu essen. Selber kochen sei bei dem Uni- und Party-Stress meist auch nicht drin. Außerdem würden die Kochkünste junger Studierender ohnehin nur für die allseits beliebte Nudel-Kombi à la Spaghetti mit Ketchup reichen – so die landläufige Meinung. Studenten sehen sich im neuen Lebensabschnitt mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Das erste Mal selbstständig wohnen heißt auch, sich um den Einkauf zu kümmern. Und wo bislang auf Restaurant Mama verlass war muss man sich nun selbst durchkämpfen. Wenn in diesem Fall kein fundiertes Küchen-Wissen bleibt meist nur mehr der Gang zum nächsten Schnellimbiss oder zur Tiefkühltruhe um dem knurrenden Magen ein Ende zu bereiten.

Ein leerer Bauch studiert nicht gern

Das im GU-Verlag erschienene „Studenten Kochbuch“ richtet sich genau an jene, die den Durchblick im Küchen-Dschungel verloren haben aber trotzdem den Willen besitzen sich Koch-Know-How anzueignen. Im praktischen Format findet sich alles, was das Studenten-Herz höher schlagen lässt: Katerfrühstück, Gerichte für den großen und kleinen Hunger und Speisen, die sich ohne Besteck essen lassen werden genauso angeführt wie die besonderen und etwas aufwändigeren Gerichte, mit denen man allfälligen Besuch – seien es die Eltern oder die potentielle Zukünftige – beeindrucken kann. Beim Studieren des Buches erfährt man viel Wissenswertes sowie die nötigen Basics wie etwa Vorratshaltung. Menüvorschläge, viele praktische Tipps und die Zielgruppen gerechte Bebilderung machen dieses Buch zur Überlebenshilfe für jeden Studenten.

Buchtipp

Luca-Moritz Gültas
Studenten Kochbuch
GU Verlag
144 Seiten, 13,30 €

(kurier) Erstellt am
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