© APA - Austria Presse Agentur

Niederösterreich
02/08/2019

Verdächtige Frau nach Mord in Ebergassing festgenommen

Eine Bekannte des Opfers steht im Verdacht, das Verbrechen an Hedwig Sch. begangen zu haben.

von Jürgen Zahrl

Nach dem Mord in Ebergassing, Bezirk Bruck an der Leitha, bei dem die 64-jährige Pensionistin Hedwig Sch. in ihrer Wohnung erschlagen worden ist, nahm die Polizei jetzt eine verdächtige Frau fest. Es soll sich laut Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich um eine 43-jährige Bekannte des Opfers handeln. Die Frau wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert, zeigt sich aber nicht geständig. Aufgrund umfangreicher Überprüfungen im Umfeld des Mordopfers und der Spuren in der Tatwohung, ergab sich der dringende Tatverdacht.

Weil sich Sch. fast vier Tage lang nicht bei ihrer besten Freundin gemeldet hatte, schlug die Frau Alarm. Sie hatte angenommen, dass die 64-Jährige womöglich in ihrer Wohnung gestürzt sei und nicht mehr selber aufstehen könne. Nachdem die Wohnungstür am 26. Jänner von der Feuerwehr aufgebrochen wurde, fand man die Leiche der Frau. Sie soll mit einem schweren Gegenstand erschlagen worden sein. Der Gerichtsmediziner stellte als Todesursache ein Schädel-Hirn-Trauma fest. Der Täter war zu diesem Zeitpunkt flüchtig. Ermittler fanden in der Wohnung allerdings keine offensichtlichen Spuren eines Raubs. Daher nahm man an, dass sich der Täter im Umfeld des Opfers befinden könnte.

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