Pkw von Leitplanke durchbohrt: Drittes Todesopfer nach Crash in NÖ
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) im Bezirk Amstetten sind am Samstag in der Früh zwei Männer gestorben. Ihr Pkw krachte gegen eine Leitschiene, diese bohrte sich dabei in das Fahrzeug. Eine weitere Pkw-Insassin (82) hatte bei dem Crash schwere Verletzungen erlitten.
Wie die Polizei am Dienstag bekanntgab, ist die Pensionistin im Linzer Kepler Universitätsklinikum ihren schweren Verletzungen erlegen. Alle Opfer stammten aus Deutschland.
Der Unfall passierte laut Landespolizeidirektion Niederösterreich am vergangenen Samstag gegen 6.40 Uhr in Fahrtrichtung Wien im Bereich der Gemeinde Oed-Oehling. Mehrere Rettungsfahrzeuge und Feuerwehren sowie die Polizei und der Notarzthubschrauber Christophorus 15 waren im Einsatz an der Unfallstelle.
82-Jährige saß auf der Rückbank
Der Pkw kam aus unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitschiene im Bereich der Ausfahrt Oed. Eine auf der Rückbank mitfahrende 82-jährige Frau aus Deutschland erlitt schwerste Verletzungen. Sie wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr zunächst aus dem Fahrzeug befreit und mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 15 nach Linz geflogen, wo sie später starb.
Der 74-jährige Fahrzeuglenker und der 44-jährige Beifahrer, beide ebenfalls aus Deutschland, erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
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