43-Jähriger stürzte mit Pkw in Fluss: Schwer verletzt

Passanten bargen den Mann, der Autofahrer wurde vom Notarzthubschrauber nach Linz geflogen.
Feuerwehr zog Auto aus dem Wasser

Ein Pkw ist am Montagabend im Raum Gmünd in Niederösterreich von der L62 abgekommen und in der Lainsitz gelandet.

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Feuerwehrtaucher standen im Einsatz.

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Das Fahrzeug war bereits teilweise unter Wasser, der Lenker befand sich noch im Inneren, während sich der Innenraum zusehends mit dem rund neun Grad kalten Wasser füllte“, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando Gmünd.

Der 43-jährige Autofahrer wurde von Passanten und einem Polizisten aus dem untergehenden Pkw befreit und ans Ufer gebracht, berichtete die Exekutive am Dienstag.

„Christophorus 15“ flog den schwer verletzten Waldviertler in das Universitätsklinikum Linz.

Suche nach weiteren Insassen

Parallel zur medizinischen Versorgung wurde die Suche nach möglichen weiteren Insassen eingeleitet. Ein Feuerwehrmann begab sich unter schwierigen Bedingungen in das kalte Gewässer und tastete den Innenraum des nahezu vollständig gesunkenen Fahrzeugs ab. 

Endgültige Gewissheit brachten schließlich zwei Feuerwehrtaucher, die das Fahrzeug sowie die umliegende Gewässersohle gründlich absuchten – glücklicherweise konnten keine weiteren Personen festgestellt werden.

Der Unfall-Pkw wurde indes mittels Seilwinde ans Ufer gezogen und mit einem Kran geborgen. 

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