Unfall in Tschechien: Noch immer Fäkalien in der Thaya

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Bruch eines Abwasserbeckens in Tschechien führte zu grober Verschmutzung. Trinkwasser auf nö. Seite auch nach Tagen ungenießbar.

Seit Tagen hält der Bruch eines Abwasserbeckens in Tschechien die Einsatzkräfte auf der grenznahen Thaya in Atem.

Fäkalien im Wasser haben zu einem Umweltalarm geführt, die Gemeinden Hardegg (Bezirk Hollabrunn) und Weitersfeld (Bezirk Horn) müssen mit Trinkwasser versorgt werden. Betroffen sind mehr als 1.300 Haushalte in der Region, heißt es vonseiten des Einsatzstabes.

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Die Feuerwehr sichert in der Region die Wasserversorgung

Schmutz wurde flussabwärts gespült

Seit Dienstag sind Feuerwehren, EVN und das Land Niederösterreich nach der Verschmutzung des Wassers um Schadensbegrenzung bemüht. Wasserproben von Freitag zeigten, dass die Nutzung von Brunnenwasser aus dem Bereich der Thaya weiterhin nicht möglich ist.

Ursache ist nach wie vor die massive Verschmutzung auf tschechischem Staatsgebiet vor Tagen. Fäkalien wurden dabei flussabwärts gespült. Aus diesem Grund sind am Freitag erneut sechs Feuerwehrfahrzeuge im Pendelverkehr im Einsatz, um die Wasserversorgung in Hardegg und Weitersfeld sicherzustellen. 

Einsatzende nicht absehbar

In Summe sind Tankfahrzeuge mit einer Kapazität von 44.000 Liter Wasser unterwegs, heißt es vonseiten der Feuerwehren. Ein Einsatzende ist aktuell nicht absehbar. Es werden auch weiterhin laufend Wasserproben durch die Behörden entnommen.

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