Hardegg: Feuerwehr sichert Trinkwasserversorgung nach Zwischenfall
Die Feuerwehr sichert die Wasserversorgung (Symbolbild)
Aufgrund einer Verunreinigung der Thaya am Montag auf tschechischem Staatsgebiet nach dem Bruch eines Lagerbeckens mit Abwasser wird die Trinkwasserversorgung der niederösterreichischen Grenzgemeinde Hardegg (Bezirk Hollabrunn) durch die Feuerwehr sichergestellt.
Bezirkskommandant Alois Zaussinger ging am Dienstagabend laut einer Aussendung von einer Fortsetzung des Einsatzes "zumindest bis Mittwoch" aus.
Mehrere Tanklöschfahrzeuge und Wechsellader mit einer Gesamtkapazität von 23.000 Litern waren im Pendelverkehr unterwegs.
"Wasserversorgung sichergestellt"
Die Pumpen- und Filteranlagen zur Wasserentnahme aus der Thaya würden in Betrieb genommen, "sobald die erforderliche Wasserqualität wieder erreicht ist", erläuterte Zaussinger. Behördliche Proben würden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss bezeichnete die Wasserversorgung von Hardegg laut der Aussendung als "sichergestellt".
Landesvize Stephan Pernkopf erläutert dazu: „Auf tschechischem Staatsgebiet kam es zu einer Verunreinigung der Thaya, die flussabwärts nach Österreich weiterfließt. Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn, die Feuerwehren vor Ort und Gewässerexperten sind im Einsatz, um die Lage zu kontrollieren und zu normalisieren. Dazu wurde auch einen Bezirksführungsstab eingerichtet, in dem die Einsatzkräfte und alle Maßnahmen koordiniert werden."
Ziel sei es, die Trinkwasserversorgung vor Einträgen zu schützen, was "dank der hervorragenden Arbeit aller Einsatzkräfte" auch gelinge, ist Pernkopf überzeugt.
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