Übersiedlung abgeschlossen: Rathaus wird 2 Jahre lang umgebaut

Alle Abteilungen vom Hauptplatz in Übergangsquartiere übersiedelt. Der Umbau kostet 18 Millionen Euro.
Die Übersiedlung in die Übergangsquartiere ist abgeschlossen

Stadtbaudirektor Manfred Korzil wird am 14. März noch ein letztes Mal durch die Mauern des Alten Rathauses am Wiener Neustädter Hauptplatz führen. Danach bleibt in dem geschichtsträchtigen Gebäude – es wurde im Jahr 1401 erstmals urkundlich erwähnt – kein Stein auf dem anderen.

Zwei Monate hat die Übersiedlung des Rathauses in die Übergangsquartiere gedauert, mit Ende Februar wurde die Mammutaufgabe planmäßig abgeschlossen. Der Parteienverkehr findet nun in der Bräunlichgasse 1 (ehemalige HLM), der Adlergasse (ehemaliges „Hypo-Haus“), der Herzog-Leopold-Straße 26 (ehemalige Stadtgalerie) sowie im Neuen Rathaus zu den gleichen Zeiten wie bislang statt.

Die Übersiedlung in die Übergangsquartiere ist abgeschlossen

Die Übersiedlung in die Übergangsquartiere ist abgeschlossen

Geschäfte und Lokale bleiben geöffnet

Nicht betroffen von dem Totalumbau sind die Geschäfte und Gastronomielokale, die sich im Rathaus-Gebäude befinden. Sie bleiben auch während der zweijährigen Umbauphase wie gewohnt geöffnet. 18 Millionen Euro hat die Stadt für den dringend nötigen Umbau und die Sanierung des Rathauses veranschlagt. Der altersmarode Komplex und die kaputte Bausubstanz entsprechen schon lange nicht mehr den Anforderungen eines modernen Amtes bzw. einer Bürgerservicestelle.

46-223196305

Bürgermeister Klaus Schneeberger mit Mitarbeiterinnen bei der Übersiedelung

Historie des Gebäudes

Das Alte Rathaus ist bereits komplett geräumt, die knapp 70 Mitarbeiter haben ihre Ersatzbüros bereits bezogen. Im Zuge eines Tages der offenen Tür am 14. März (10 bis 13 Uhr) wird es Führungen geben sowie eine kleine Ausstellung zur Historie des Gebäudes.

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