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Vollbrand eines Traktors im Mostviertel wurde zu Umwelteinsatz

Bei Seisenegg ging ein Traktor in Flammen auf. Betriebsmittel verseuchten den Boden. Nach den Tanklöschfahrzeugen kam ein Bagger zum Einsatz.
Vollbrand eines Traktors

Wegen des Vollbrands einer Arbeitsmaschine wurden die Einsatzkräfte am Montagnachmittag im Mostviertel alarmiert. Ein Traktor war auf der Landstraße bei Seisenegg in der Gemeinde Viehdorf (Bezirk Amstetten) aus unbekannter Ursache in Flammen aufgegangen. Der Fahrzeugbesitzer konnte das defekte Fahrzeug noch rechtzeitig am Straßenrand abstellen, bevor die Flammen aus dem Motorraum schlugen. Er selbst brachte sich in Sicherheit.

Schon bei der Anfahrt war für die Einsatzkräfte der FF Seisenegg die mächtige Rauchsäule aus der Entfernung zu sehen.

Löscharbeiten führten rasch zum Erfolg.

Löscharbeiten führten rasch zum Erfolg.

Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte stand der Traktor bereits in Vollbrand.

Weithin sichtbare Rauchsäule46-224998766

Weithin sichtbare Rauchsäule.

Gemeinsam mit Löscheinheiten der ebenfalls alarmierten Feuerwehr Viehdorf gelang es, mit einem massiven Löschangriff den Brand rasch niederzuschlagen. Das Fahrzeug wurde vom Feuer völlig zerstört, gleichzeitig liefen auch große Mengen Betriebsmittel aus dem Motorblock der Arbeitsmaschine aus.

Brandstatt war mit Getriebeöl versucht.

Die Brandstatt war mit Getriebeöl versucht.

Mithilfe von Tassen gelang es, einen Teil der Flüssigkeit aufzufangen. Weil aber auch größere Mengen im Erdreich versickert waren, drohte Schaden für die Umwelt. Deshalb wurde eine derzeit in Seisenegg beschäftigte Baggerfirma engagiert, um das kontaminierte Erdreich abzugraben und die betroffene Stelle wieder mit frischem Erdreich zu füllen.

Bagger zog das kontaminierte Erdreich ab.

Bagger grub das kontaminierte Erdreich ab.

Um den Traktor zu bergen und an einen gesicherten Ort zu verfrachten, wurde die FF St. Georgen/Ybbsfelde mit dem Wechsellade-Fahrzeug nachalarmiert.

Zerstörter Traktor

Zerstörter Traktor wurde an sicheren Ort tranportiert. 

Aufgrund der aufwendigen Reinigungsarbeiten dauerte der Einsatz knapp drei Stunden. Am Einsatz waren die drei Feuerwehren sowie die Polizei und die Straßenmeisterei Amstetten-Nord beteiligt. 

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