Tony Rei: Haus abgebrannt, aber "mir ist nichts passiert"
Das beschädigte Haus
Zusammenfassung
- Im Haus des Magiers Tony Rei in Gerasdorf brach in der Nacht ein Brand aus, Rei blieb unverletzt, da er nicht zuhause war.
- Die Brandursache ist noch unklar, vermutet werden eine defekte Sicherung oder eine Halogenlampe im Bad.
- Das Feuer verursachte große Schäden am Haus, Rei bedankt sich bei Feuerwehr und Polizei und wohnt vorerst in Wien.
Wie oft doch Glück und Pech nahe beieinander liegen: In der vergangenen Nacht ist das Haus des Magiers Tony Rei in Gerasdorf (Bezirk Korneuburg) in Brand geraten. Rei war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht zuhause. "Ich hatte eine Charity-Veranstaltung im Prater", sagt der dem KURIER, "ich habe um 16 Uhr das Haus verlassen."
Wie es ihm gehe? "Nicht gut", sagt Rei. "Aber eigentlich schon, mir ist ja nichts passiert", setzt er nach. Nach seinem Auftritt habe er noch etwas getrunken und daher in Wien übernachtet. In diesem Fall ein Glück.
Das Dach wurde beim Brand schwer beschädigt.
Brandursache unbekannt
Jedenfalls bedankt er sich herzlich bei jener bislang unbekannten Person, die den Notruf gewählt hat. Die Brandursache steht noch nicht fest. Laut einem ersten Ermittlungsergebnis war es entweder eine defekte Sicherung oder eine Halogenlampe im Bad, die zu einem Schwellbrand mit großer Rauchentwicklung führte. Brandstiftung sei es jedenfalls keine gewesen, sagt der Künstler.
"Ich habe mich vor dem Losfahren noch rasiert und weiß nicht, ob ich die Lampen im Bad ausgeschaltet habe oder nicht", sagt Rei. Ein weiterer Ermittler werde sich das Haus jedenfalls noch einmal ansehen.
Der Magier übernachtete in der Brandnacht zum Glück nicht zu Hause.
Rei selbst wurde in der Nacht von der Polizei informiert. "Ich bin gegen Mitternacht ins Bett gegangen, eineinhalb Stunden später hat die Polizei angerufen." Die Beamten hätten es 30 Mal probiert, er habe in der Nacht zuerst gar nicht abgehoben. Um zwei Uhr sei er dann losgefahren.
Nächtlicher Feuerwehreinsatz bei Tony Rei.
Schindeln 30 Meter weit geflogen
Besonders bedanken möchte sich Rei bei der Feuerwehr, "die waren zehn Minuten nach dem Anruf da". Auch Polizei und Rettung waren vor Ort, denn zu dem Zeitpunkt sei ja noch nicht klar gewesen, ob sich jemand im Haus befindet. Der Brand hat jedenfalls einen riesigen Schaden hinterlassen, im Dach klafft ein Loch und auch das Löschwasser hat Schäden angerichtet. "Ich habe ein Eternit-Dach, das ist regelrecht explodiert, die Schindeln sind 30 Meter weit geflogen", erzählt Rei, was ihm Feuerwehrleute berichtet haben.
Die nächste Zeit wird Rei in seiner Wohnung in Wien verbringen, "ich muss also nicht ins Hotel".
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