Toiletten verwüstet: Neunkirchen jagt Vandalen jetzt mit Kameras

Bürgermeister kündigt nach Vandalismus-Serie Videoüberwachung im Stadtpark an.
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Mit einer Videoüberwachung will die Stadt Neunkirchen gegen ausufernde Fälle von Vandalismus vorgehen. Im Stadtpark war es zuletzt zu Zwischenfällen gekommen. Bürgermeister Peter Teix (ÖVP) hat am Donnerstag ein entschlossenes Vorgehen in der Sache angekündigt.

"Wer öffentliches Eigentum beschädigt, greift nicht die Stadtverwaltung an, sondern die Allgemeinheit. Für solche Vandalen gilt in Neunkirchen: null Toleranz“, erklärt Teix.

Stadtpolizei patrouilliert

Der Stadtchef kündigt an, dass es rund um das öffentliche WC im Stadtpark künftig verstärkte Dienstgänge der Stadtpolizei zu unterschiedlichen Tageszeiten geben wird.

Bürgermeister Peter Teix mit einem Beamten der Stadtpolizei beim Lokalaugenschein im Stadtpark.

Bürgermeister Peter Teix mit einem Beamten der Stadtpolizei beim Lokalaugenschein im Stadtpark.

Erstmalig auch Videoüberwachung im Stadtpark

Zusätzlich kündigt Teix an, in dem betreffenden Bereich eine Videoüberwachung umzusetzen. Die Angebotseinholung dafür läuft bereits, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

Festgestellte Schäden werden so rasch wie möglich instand gesetzt. "Wer mutwillig öffentliches Eigentum beschädigt, muss wissen: Die Stadt Neunkirchen reagiert konsequent. Die erstmalige Videoüberwachung im Stadtpark ist ein klares Signal für mehr Schutz, mehr Kontrolle und null Toleranz gegenüber Vandalismus“, so Teix.

Auch Maßnahmen im Rathaus angekündigt

Parallel dazu werden auch beim öffentlichen WC im Rathaus Maßnahmen gegen Vandalismus umgesetzt. Der jüngste Vandalismus-Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. Gleichzeitig richtet die Stadt den Appell an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

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