Stift Heiligenkreuz: Altabt Gerhard Hardil (97) verstorben
Gerhard Hradil war Altabt des Stifts Heiligenkreuz und ist am Sonntag im 98. Lebensjahr verstorben.
Er war der 66. Abt des Stifts Heiligenkreuz im Bezirk Baden und ist Sonntagfrüh verstorben: Altabt Gerhard Karl Hradil ist nach kurzer Krankheit im 98. Lebensjahr verstorben.
Geboren wurde er am 28. Oktober 1928 in Wien. Nach seinem Studium in Heiligenkreuz empfing er 1952 in der Stiftskirche die Priesterweihe durch Theodor Kardinal Innitzer. 14 Jahre war er als Seelsorger tätig, bevor er 1966 Novizenmeister sowie Subprior und Juniorenmagister wurde. Pater Gerhard wurde 1977 zum Prior des Stiftes ernannt.
Zu Besuch: Deutscher Bundespräsident und Mutter Teresa
Höhepunkte seiner Amtszeit waren 1983 das 850-Jahr-Jubiläum des Stiftes, drei Jahre danach der Besuch von Bundespräsident Richard von Weizsäcker (Bundesrepublik Deutschland) wie auch 1988 das Kommen von Mutter Teresa aus Kalkutta.
Abt Maximilian Heim sagt über den Verstorbenen: "Seine stille Präsenz im Alter war ein beredtes Zeugnis seiner Liebe zur Gemeinschaft von Heiligenkreuz. Er gab uns täglich das Vorbild eines demütigen Mönches, der Gott aus ganzem Herzen suchte." Als "eifrigen, monastischen und liturgischen interessierten Abt" erlebte ihn Pius Maurer. "Er konnte sowohl energisch als auch gütig auftreten."
Die Trauerfeierlichkeiten
Am Freitag, 17. April, wird der Leichnam von Abt Gerhard Hradil um 8 Uhr in Heiligenkreuz bei der Klosterpforte empfangen und in der Totenkapelle des Kreuzgangs aufgebahrt. Alle sind herzlich eingeladen.
Am Samstag, 18. April, wird um 10 Uhr das feierliche Pontifikalrequiem in der Stiftskirche Heiligenkreuz sein mit anschließender Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.
Kommentare