Spannende Nebenfront: Wie schneidet die Volkspartei ab? 

Ein Mann in Jacke öffnet die Tür zu einem Wahllokal, an der Aushänge befestigt sind.
Das Abschneiden der ÖVP bei der Gemeinderatswahl gilt als spannendes Thema. Die Landes-ÖVP hielt sich im Wahlkampf zurück und überließ Spitzenkandidat Florian Krumböck die Bühne.

Zu den vielen spannenden Fragen rund um den Ausgang der Gemeinderatswahl zählt natürlich auch das konkrete Abschneiden der ÖVP.

Zwei Jahre vor der nächsten Landtagswahl dient die Wahl als wichtiges Stimmungsbarometer. Mit dem 33-jährigen Spitzenkandidaten Florian Krumböck, der für die ÖVP auch im Landtag sitzt, besteht auch eine direkte Linie zur Landes-ÖVP. Deren Repräsentanten hatten sich im Wahlkampf  auffällig zurückgehalten und Krumböck und seinem Team die Bühne überlassen.  Besondere euphorische Erwartungen waren aus der Landesparteizentrale jedenfalls nicht zu vernehmen.

Krumböck versuchte sich als Neuer mit frischem Wind in Szene zu setzen. Dabei fiel er auch mit einem Risikothema auf, indem er das Wachsen der Stadt als zu rasch und ungesund bezeichnete und einen kurzzeitigen Zuzugsstopp forderte.

Damit soll Zeit gewonnen werden, damit die soziale Infrastruktur aber auch Kinderbetreuungseinrichtungen nachziehen könnten. 

Bei der Präsentation des ÖVP-Wahlprogrammes, Anfang Jänner,  nach seinem Wahlziel  befragt, gab sich Krumböck verhalten. „Die Volkspartei ist bundesweit schon einmal, in einer einfacheren Situation gewesen“, sagte er.  Vor der Gemeinderatswahl 2021 seien die Umfragewerte für die ÖVP auf Bundesebene um 17 Prozent besser auf Bundesebene als aktuell.

„Die Ausgangssituation als Volkspartei in St. Pölten ist nicht einfacher geworden“, so Krumböck. Aktuell  sei man im Gemeinderat zu zehnt und ein sehr schlagkräftiges Team. „Ich bin überzeugt, dass wir das auch weiterhin sein werden. Ich freue mich über jedes Teammitglied mehr“, sagte Krumböck ausweichend.

Kommentare