Chronik | Niederösterreich
20.04.2018

St. Pölten: Ein Wettbewerb der Extreme

Auch eine junge St. Pöltnerin stellt sich beim Ironman am 27. Mai der Herausforderung

Es ist ein Event der Superlative: Mehr als 3000 Athleten werden heuer am 27. Mai beim Ironman 70.3 in St. Pölten erwartet. Die Veranstaltung hat sich längst etabliert und zählt zu den fünf beliebtesten im Rennkalender der Serie, die weltweit stattfindet.

Dass die Landeshauptstadt regelmäßig die Massen anlockt, liegt auch an der Streckenführung. Die Sportler schwimmen durch zwei Seen, dann geht es mit dem Rad über die Schnellstraße Richtung Weltkulturerbe Wachau, gelaufen wird schließlich durch die „grüne Lunge“ der Stadt entlang der Traisen. Dafür müssen die Teilnehmer aber auch enorme körperliche Strapazen über sich ergehen lassen. Auf dem Programm stehen 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen.

Vorfreude

Eine, die diese schweißtreibende Schinderei ebenfalls auf sich nehmen wird, ist die St. Pöltnerin Melanie Marouschek. Die Vorfreude auf den Ironman ist schon groß. „Für mich ist es so, als würden die Bewerbe in meinem Wohnzimmer stattfinden“, sagt sie. Klar, denn auch zum Trainieren ist die Region in und um die Landeshauptstadt ideal.

Die Faszination Triathlon hat die 23-Jährige übrigens von ihrem Vater übernommen. Allerdings ist Marouschek noch relativ neu in dem Metier. Ihr erstes Rennrad erhielt sie zum Geburtstag im November 2016, auch der Start des Schwimmtrainings ist noch nicht so lange her. Hat sie sich schon ein Ziel für den 27. Mai gesteckt? „Wenn alles gut läuft, dann kann ich es unter sechs Stunden schaffen“, hofft die Studentin.

Wertschöpfung

Seitens der Stadt hingegen hofft man vor allem auf gutes Wetter. Dann könnten wieder bis zu 20.000 Zuschauer in Richtung NV-Arena strömen. Thomas Kainz, Sportverantwortlicher der Stadt St. Pölten, betont auch den „enormen Image- und Werbewert“, den der Ironman der Stadt St. Pölten bringt.

„Deshalb unterstützen wir diese Veranstaltung gerne.“ Laut Landesrätin Petra Bohuslav werden rund 3,4 Millionen Euro an Wertschöpfung in der Region gelassen.eu.ironman.com