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Chronik Niederösterreich
03/05/2021

SPÖ-Frauen: Eva Maria Holzleitner soll Gabriele Heinisch-Hosek folgen

Gabriele Heinisch-Hosek tritt am 25. Juni als SPÖ-Frauenvorsitzende zurück. Ihre Wunschnachfolgerin ist Eva Maria Holzleitner.

von Martin Gebhart

Seit 12 Jahren ist Gabriele Heinisch-Hosek Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ. Jetzt wird sie sich aus dieser Funktion zurückziehen. Vollzogen wird dieser Schritt auf der vorverlegten Bundesfrauenkonferenz am 25. Juni. Das hat die Guntramsdorferin, die für die SPÖ im Nationalrat sitzt, diese Woche in einem internen SPÖ-Schreiben bekannt gegeben. Darin schlägt sie bereits die Wunschkandidatin für ihre Nachfolge vor: die Oberösterreicherin Eva Maria Holzleitner, die ebenfalls seit vier Jahren Parlamentarierin ist. Holzleitner ist Stadtfrauenvorsitzende in Wels und für die SPÖ Mitglied im Ibiza-Untersuchungsausschuss.

Der Frauenvorsitz war für Gabriele Heinisch-Hosek jene Position, die sie immer angestrebt hatte. Unter dem damaligen Bundeskanzler Werner Faymann war sie zuerst als Ministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Teil der Bundesregierung. Danach übernahm sie das Bildungsressort, ehe sie im Jahr 2016 aus der Regierung ausgeschieden ist. Heinisch-Hosek ist in der Bundespartei noch Stellvertreterin von Pamela Rendi-Wagner. Auf Landesebene ist die Niederösterreicherin nicht mehr in der Führungsebene.

Landesvorsitzende der JG

Mit der Oberösterreicherin Eva Maria Holzleitner wird ein Generationswechsel eingeleitet. Sie ist seit vier Jahren Abgeordnete im Parlament, seit 2016 ist die 27-Jährige Vorsitzende der Jungen Generation in Oberösterreich. Holzleitner ist seit 2016 auch Mitglied im Bundesparteivorstand der SPÖ. Genauso ist sie stark in der Stadtpartei Wels verankert.

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