Klassiker in Mödling: Warum dieses Stück jetzt alle anlockt
Das Stück verspricht einen schönen Theaterabend.
„Ich weiß nicht, fragen Sie Oscar Wilde“, antwortet Fräulein Prism völlig aufgewühlt auf eine Frage von Jack – und sorgt damit weder für den ersten noch den letzten Lacher des Theaterabends.
Nach einem erfolgreichen Start begeistert Wildes Komödie „Bunbury – Ernst sein ist alles“ noch bis 8. August das Publikum am Kirchenplatz vor St. Othmar in Mödling. Der Klassiker in der Inszenierung von Nici Neiss verspricht einen leichtfüßigen Theaterabend mit gesellschaftskritischen Untertönen.
Es ist vor allem die Chemie zwischen Hauptdarstellern Rafael Witak und Florian Sendlhofer als die Dandys Jack und Algernon, die für Spaß sorgt. Beide Herren geben sich als jemand anderes aus, um ihre Sehnsüchte auszuleben; die teils absurden Verwicklungen nehmen ihren Lauf.
Generell zeichnet sich das Ensemble rund um Christine Noventa (Fräulein Prism), Catherine Oborny (Gwendolin), Katharina Smutny (Cecily), Nici Neiss (Lady Bracknell), Roman Mayr (Dr. Chasuble) und Gerald Speckner (Merriman) durch Leidenschaft und Energie auf der Bühne aus. Das imposante Bühnenbild vor der Kirche von Intendant Andreas Berger sowie ein vierbeiniger Überraschungsgast sorgen für Sommertheater-Feeling.
Zusatzvorstellungen angekündigt
Man habe eine Auslastung von mehr als 85 Prozent, ist Berger mehr als zufrieden. Für 29. Juli und 2. August wurden daher bereits Zusatztermine fixiert. Mit „Bunbury“ geht das Sommertheater Mödling bereits in seine 19. Saison. Wie auch in den Vorjahren ist das Stück auf 90 Minuten ohne Pause begrenzt.
Restkarten und Infos hier.
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