Prochenberghütte mit 20.000 Euro für die Erhaltung gefördert
Die Prochenberghütte bekam eine Förderung von 300.000 Euro.
Die niederösterreichischen Alpinvereine* investieren Tausende ehrenamtliche Stunden in die Erhaltung von Wanderwegen und Schutzhütten. Niederösterreich hat mit 95 Schützhütten die meisten Hütten aller Bundesländer.
Vor zwei Jahren hat das Land Niederösterreich ein Förderpaket in Höhe von 1,2 Millionen Euro beschlossen. Von diesem werden bis 2028 jährlich 300.000 Euro an die alpinen Vereine ausgeschüttet, um die Schutzhütten zu erhalten. Am Mittwoch wanderte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit den Bewohnerinnen und Bewohnern aus Ybbsitz auf den Hausberg Prochenberg. Die Schutzhütte am Berg ist die älteste Alpenvereinshütte in Niederösterreich, die im Winter 2024/25 mit der Förderung saniert wurde. „Niederösterreich ist fürs Wandern berühmt, weshalb es wichtig ist, die Schutzhütten im Land zu erhalten“, sagte Mikl-Leitner beim Pressetermin vor der Wanderung.
Alpenverein sieht keinen Handlungsbedarf bei Wegförderung
Die beschlossene Förderung des Landes gilt nur für Schutzhütten. Der Alpenverein kümmert sich neben den Hütten auch um die Erhaltung der Wanderwege. Die Beschilderung dieser Wege werden laut dem Vorsitzenden des Alpenvereins Johannes Ettmayer von den Gemeinden gefördert. „Das System der Förderung über die Gemeinden funktioniert gut. Solange das so bleibt, brauchen wir uns keine Gedanken über eine Diskussion machen“, so Ettmayer. Über eine zusätzliche Förderung würde man sich dennoch freuen.
*Zu den vier großen Alpinvereinen in NÖ zählen: Der Landesverband NÖ des Alpenvereins, die Landesorganisation der Naturfreunde, der Österreichische Touristenklub und die Österreichische Bergsteigervereinigung.
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