Crash auf verschneiter Erlauftalstraße forderte fünf Verletzte
Die Feuerwehr Scheibbs barg eines der Unfallautos mithilfe des Wechselladefahrzeugs.
Als Vorboten auf das für Freitagfrüh prognostizierte und auch eingetretene Schneechaos kam es auf Niederösterreichs Straßen bereits am späten Donnerstagabend zu schweren Unfällen. Bei Purgstall im Bezirk Scheibbs mussten die Rettungskräfte kurz vor Mitternacht auf der Erlauftalstraße, B25, fünf Verletzte versorgen und in Krankenhäuser transportieren.
Starke Schneefälle, die am frühen Abend starteten, führten zu winterlichen Verhältnissen auf den Straßen. Beim Zusammenstoß der beiden Pkw im Kreuzungsbereich von Zehnbach wurden fünf der sechs beteiligten Fahrzeuginsassen verletzt. Zum Glück war niemand in den Unfallwracks eingeklemmt, berichteten die Feuerwehren.
Straßensperre
Aufgrund der gefährlichen Situation wurde die B25 während der Bergearbeiten für rund eine Stunde gesperrt. Eines der Wracks wurde mithilfe des Wechselladefahrzeugs der Feuerwehr Scheibbs abtransportiert.
Während der Bergearbeiten musste die B25 gesperrt werden.
Auch auf der Westautobahn ging es in der Nacht bereits wild zu. Bei St. Pölten kam es in Fahrtrichtung Salzburg zu einem schweren Lkw-Unfall. Ein Sattelzug war rechts von der Fahrbahn abgekommen und durchstieß sowohl die Leitschiene als auch die Lärmschutzwand. Das Führerhaus wurde dabei abgerissen. Der Rest der Zugmaschine und der Sattelaufleger blieben auf der Fahrbahn liegen. Der verletzte Chauffeur wurde ins Krankenhaus transportiert.
Während der schwierigen Bergearbeiten kam es zu einem massiven Stau. Auch ausgeflossene Betriebsmittel mussten von der Feuerwehr gebunden werden.
Schneechaos folgte
Im Rest der Nacht und ab dem frühen Morgen kam es dann auf der Westautobahn zwischen Loosdorf im Bezirk Melk und Steinhäusl noch zu mehreren Unfällen, wobei sich mehrfach Schwerfahrzeuge aufgrund der Schneefahrbahn querstellten und hängen blieben. Ab 2.30 Uhr in der Früh wurde dann die Außenringautobahn A21 gesperrt. Trotz des massiven Schneeräumeinsatzes der Asfinag konnten die Fahrbahnen nicht freigehalten werden. Zu stark war der Niederschlag, der sofort nach dem Räumen wieder auf den Straßen liegen blieb.
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