© NLK Pfeiffer

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
04/07/2021

Neue Heimstätte für Niederösterreichs Spitzenathleten

Das Land investiert im Sportzentrum NÖ in eine moderne Trainingshalle um 1,8 Millionen Euro. Die Eventarena wird abgerissen.

von Kevin Kada

Wenn Sie über alle wichtigen Themen aus St. Pölten informiert bleiben wollen, dann können Sie sich hier oder am Ende des Artikels für den wöchentlichen Newsletter "Ganz St. Pölten" anmelden.

Passenderweise genau am internationalen Tag des Sports wird in Niederösterreich ein richtungsweisendes Projekt auf Schiene gebracht. Die nö. Landesregierung beschloss am Dienstag den Bau einer neuen Leichtathletikhalle im Sportzentrum NÖ in St. Pölten.

Baubeginn des 1,825 Millionen Euro schweren Projekts wird am 12. April sein; die Fertigstellung soll noch im Oktober erfolgen. Die neue Halle bietet auf einer Gesamtlänge von 130 Metern fünf Bahnen, eine Weit- und Hochsprunganlage, ein Wurfnetz und eine Vorrichtung für Speer- und Diskuswurf sowie Kugelstoßen.

Neue Athleten-Erfolgsschmiede

Für Sportlandesrat Jochen Danninger (ÖVP) ist der Bau der neuen Leichtathletikhalle ein weiterer Baustein in der heimischen Sportstrategie: „Ich freue mich, dass wir unseren Spitzenathleten, rund um Vize-Weltmeisterin Ivona Dadic, Olympiafinalistin Beate Schrott und dem hervorragenden Nachwuchs in Niederösterreich, demnächst diese moderne Halle für ein optimales Training zur Verfügung stellen können.“

Auch für St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler ist das neue Trainingszentrum eine neue Athleten-Erfolgsschmiede: „Das Land und die Stadt St. Pölten haben kürzlich ein Sport-Infrastrukturpaket für die Landeshauptstadt in der Höhe von 6,9 Millionen Euro beschlossen. Die neue Leichtathletikhalle als Teil dieses gemeinsamen Projektes untermauert die enge Zusammenarbeit und wird die guten Trainingsbedingungen am Standort noch weiter verbessern.“

Abriss der Eventarena

Für die neue Halle muss die in die Jahre gekommene und mittlerweile ungenützte Eventarena weichen. Von 1994 bis 2005 war sie fixer Bestandteil des ATP-Tennis-Kalenders, wo unter anderen Thomas Muster Dauergast am Centercourt war.

Die Halle wurde danach für einzelne Events wie den „Special Olympics“, dem „Ironman 70.3“ oder „Masters of Dirt“ genutzt. Der „Wings-for-Life“-Worldrun 2015 war die letzte Veranstaltung, die sich die Infrastruktur der Arena zunutze machte. Der nunmehrige Abbruch steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. 80 Prozent der Materialien werden recycelt und der Bauindustrie zur Verfügung gestellt. Der Beton wird als Füllmaterial bei Neubauten, wie etwa Straßen, eingesetzt und auch der Stahl wird weiterverwendet.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.