Bundesleistungsbewerb: Leider kein Triumph beim Heimspiel in St. Pölten

Bundesleistungsbewerb: Leider kein Triumph beim Heimspiel in St. Pölten
Tausende Floriani kämpften in der NV-Arena um Medaillen

347 Feuerwehr-Gruppen, 3.000 Feuerwehrmitglieder, Teilnehmer aus ganz Österreich, Bayern und Südtirol – das waren der Bundesleistungsbewerb in der St. Pöltener NV-Arena. Zu den großartigen Leistungen der Feuerwehrmitglieder gratulierten unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Feuerwehrpräsident Robert Mayer.

Bundesleistungsbewerb: Leider kein Triumph beim Heimspiel in St. Pölten

Von 26. bis 28. August 2022 traten über 3.000 Feuerwehrmitglieder in der NV Arena in St. Pölten beim Bundesfeuerwehrleistungsbewerb um den Titel der „schnellsten Bewerbsgruppe Österreichs“ gegeneinander an.

Auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sah sich den nationalen Bewerb an: „Die Feuerwehrmitglieder sind jeden Tag bereit, Menschen zu helfen und Menschen zu retten – freiwillig, unentgeltlich und mit hohem persönlichen Einsatz.“

Landeskommandant Fahrafellner lobte den Ablauf des Bewerbs: „Über 800 Leute sind bei der Organisation dieser Bewerbe im Einsatz. Es ist uns eine Ehre, Gastgeber für die Feuerwehren aus ganz Österreich zu sein.“

Bundesleistungsbewerb: Leider kein Triumph beim Heimspiel in St. Pölten

Niederösterreichs LH-Stv. Stephan Pernkopf, Bundesfeuerwehrkommandant Robert Mayer, Innenminister Gerhard Karner, NÖ-Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Bewerb, der üblicherweise alle vier Jahre vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) veranstaltet wird, bereits zwei Mal verschoben werden. Nun konnten vom 26. bis 28. August 2022 die Feuerwehrfrauen und -männer aus dem In- und Ausland ihr Können unter Beweis stellen. Die Teams absolvierten nach einem Löschangriff mit Saugschläuchen auch einen Staffellauf. 

Zum ersten Mal fand heuer ein Bundes-Fire-Cup statt. Insgesamt stellten sich 38 Gruppen aus allen Bundesländern sowie aus Südtirol und Bayern dieser zusätzlichen Herausforderung.

Hinterschiffl aus Oberösterreich trägt nun den Titel des ersten Bundes-Fire-Cup-Siegers in der Geschichte des österreichischen Bewerbswesens. Mit 471,18 Punkten erreichten sie den ersten Platz vor St. Martin im Mühlkreis – ebenfalls Oberösterreich – mit 470,42 Punkten und Zillingtal aus dem Burgenland mit 469,62 Punkten.

In der Kategorie „mit Alterspunkten“ ging der Sieg nach Ainet in Tirol mit 476,54 Punkten, gefolgt von Kottingneusiedl (475,25 Punkte) und Thallern (474,54 Punkte), beide Niederösterreich.

Oberösterreicherinnen gewinnen

Die Damenwertung entschied Oberösterreich für sich. Die Gruppe aus Julbach freute sich mit 465,38 Punkten über den ersten Platz, zweiter wurde Rudersdorf-Berg aus dem Burgenland mit 464,13 Punkten, den dritten Platz machte Maria Raisenmarkt aus Niederösterreich mit 462,67 Punkten.

Die Preise wurden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Feuerwehrpräsident Robert Mayer und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner überreicht.

„Die Feuerwehr kann begeistern und schafft es immer wieder, Menschen zu motivieren, sich freiwillig zu engagieren. (…) Es ist ein Verdienst der Freiwilligen Feuerwehren, dass wir den Menschen in unserer Republik Sicherheit bieten können“, so die Landeshauptfrau nach dem 1. NV-Bundes-Fire-Cup.

Bundesleistungsbewerb: Leider kein Triumph beim Heimspiel in St. Pölten

Auch wenn es schlussendlich um Punkte ging, war Zusammenhalt und Übung der Schlüssel zum Erfolg

Zahlreiche Ehrengäste würdigten die Leistungen der Bewerbsgruppen bei der Siegerehrung im Rahmen der Schlussfeier in der NV-Arena. Bundesminister für Inneres Gerhard Karner: „Herzliche Gratulation zu den Leistungen im Bewerb und zu den Leistungen das ganze Jahr. Wir sind stolz auf unsere Feuerwehren!“

Van der Bellen mit Videobotschaft

Bundespräsident Alexander Van der Bellen musste seine persönliche Anwesenheit aufgrund seines Bergunfalls kurzfristig absagen und richtete seine Dankesworte für die ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in Österreich per Videobotschaft an die Feuerwehrmitglieder.

Nachdem dieser Bewerb um zwei Jahre verschoben werden musste, findet der nächste Bewerb turnusmäßig schon in zwei und nicht wie gewohnt in vier Jahren statt. Die besten Bewerbsgruppen Österreichs werden dann in Vorarlberg zum 14. Bundesfeuerwehrleistungsbewerb antreten.

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