© Daniel Hinterramskogler

Chronik Niederösterreich
12/16/2021

Rohbau für „Haus der Digitalisierung“ in Tulln fertiggestellt

Nach acht Monaten Bauzeit wurde nun die Gleichenfeier begangen. Unternehmen sollen sich hier über den Weg in die Digitalisierung beraten lassen.

Nach dem Spatenstich im Mai wurde nun der Rohbau des „Realen Haus der Digitalisierung“ in Tulln fertiggestellt. Bereits im Frühling 2023 soll das Gebäude eröffnet werden.

Bisher lief das „Haus der Digitalisierung“ auf virtuellem Weg. In etwas mehr als einem Jahr soll es auf 4.200 Quadratmetern Fläche ein reales Pendant dazu geben. Vor allem „Serviceinstitutionen“ werden sich hier einmieten. „Kleinere und mittlere Unternehmen können sich dann nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort über ihre Transformation in Richtung Digitalisierung beraten lassen“, sagt Lukas Reutterer, ecoplus Digital Geschäftsführer.

Größter LED-Screen österreichweit

Neben einem Eingangsbereich mit Infopoint, einem Showroom- und Veranstaltungsbereich und einem Gastrobereich soll es auch Büroeinheiten und Inkubator-Flächen geben. Außerdem erhält die Fachhochschule Wiener Neustadt einen Bereich im zweiten Stock. Besucher erwarte im Haus der Digitalisierung eine jährlich wechselnde Ausstellung. Begonnen wird im Jahr 2021 mit dem Thema „Mensch und Maschine“. und mit rund 330 Quadratmetern der größte LED-Screen Österreichs. Aber auch interaktive Stationen mit Kuratorinnen und Kuratoren werden derzeit geplant. Außerdem wird sich im "Haus der Digitalisierung ein 360 Grad umlaufender und rund 330 Quadratmeter große LED-Screen befinden, der größte ösrterreichweit. Die Kosten für das reale Haus belaufen sich auf 33,5 Millionen Euro.

Bis zu dessen Eröffnung gelte es aber andere Projekte zu verwirklichen, sagt Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger (ÖVP). Etwa IT-Sicherheitsberatungen für Unternehmen oder Smart Parking-Lösungen für Gemeinden. Einige davon auch in Tulln. „Als Green Smart City verfolgen wir das Ziel, verstärkt smarte digitale Lösungen auszutesten, um die Lebensqualität weiter zu steigern und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten“, sagt der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP).

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