Regionalzug kollidierte in Korneuburg mit Lkw

Regionalzug kollidierte in Korneuburg mit Lkw
Bei dem Unfall auf einem beschrankten Bahnübergang wurde der Lkw-Fahrer als einziger verletzt.

Ein Zugunglück ereignete sich Donnerstagfrüh auf einem beschrankten Bahnübergang in Korneuburg. Ein aus Znojmo kommender Regionalzug kollidierte gegen 8.07 Uhr mit einem Lkw.

Der Fahrer des Lkws wurde nach Polizeiangaben eingeklemmt, unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rettungswagen ins Landesklinikum Korneuburg transportiert, ein zuerst an die Unfallstelle beorderter Rettungshubschrauber konnte wieder abfliegen.

Von den etwa 250 Passagieren des Zuges wurde laut derzeitigem Stand niemand verletzt.

Der Zug nahm gegen 9.30 Uhr wieder seine Fahrt nach Wien auf, die Streckensperre bleibt nach ersten ÖBB-Informationen noch bis etwa 10 Uhr aufrecht. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Stockerau und Korneuburg wurde eingerichtet.

Rote Ampel ignoriert

Nach Polizeiangaben dürften mehrere Pkw die rot blinkende Ampel auf dem geregelten Bahnübergang ignoriert haben, so auch der Lkw. Dieser wurde dann zwischen den Schranken eingeschlossen. Die aus Znojmo kommende Doppelstockgarnitur konnte trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig anhalten und streifte den Lkw im hinteren Bereich.

Kommentare