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Recreate Festival Weitra: Zwischen Erholung und Weltpolitik

„recreate: ein Dreamival“ findet dieses Jahr vom 13. bis 16. August in Weitra statt. Diesmal dürfen sich die Künstlerinnen und Künstler frei in ihren Darbietungen ausleben - das gilt vor allem für politische Themen.
Mann sitzt an Klavier und singt in Mikrofon.

Das Festival findet seit mittlerweile 17 Jahren in der Stadtgemeinde Weitra (Bezirk Gmünd) statt. Den Auftakt macht Maria Thanhofer am 13. August mit Gedanken zum Jahresthema „Und daneben wir“. 

„Recreate“, der Name des Festivals, ist ein lateinischer Begriff aus dem Kloster-Kontext und steht für die „Zeit der Erholung“. Genau dieser Wiedererschaffung und Erholung solle laut Intendant Johannes Wohlgenannt auch die Kunst dienen. Das Programm ist dieses Jahr entsprechend bunt zusammengemischt. 

Politisches trifft auf Privates

Das diesjährige Festival bringt zudem eine Besonderheit mit sich: Für die Kunstschaffenden, die ihre Werke präsentieren, gab es keinerlei Vorgaben. Und trotzdem: Politische Themen sind in den verschiedenen Werken wiederzuerkennen, wie der Intendant erklärt. So erzählen sie alle eine eigene Geschichte. Etwa von drei Frauen, die sich auf die Suche nach der Weisheit der Figuren aus Kinder- und Jugendbüchern machen oder auch von Gabriel/Gabrielle, einer Figur, die im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Täuschung aufwächst. 

Nicht zuletzt beschäftigt sich auch das aus sieben Liedern bestehende musikalische Programm „Und daneben wir“ von Intendant Johannes Wohlgenannt mit Politik. In seinen Kompositionen setzt er sich mit der aktuellen weltpolitischen Lage auseinander. Daneben stehen für ihn Menschen aus der Mitte, die verantwortungsvoll und mit Hausverstand agieren. „Man kann nur zuschauen und geschehen lassen, was die großen Herren entscheiden“, erklärt Wohlgenannt. Seine Musik spannt dabei einen Bogen zwischen weltpolitischem Denken und Privatem. 

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