„Bastel-Auto“ auf Straße in NÖ: 20 schwere Mängel entdeckt
Wagenheber war am Auto angeschweißt
Ein Auto wie aus einer Bastelwerkstatt stoppten nun Polizisten in Niederösterreich.
Bei einem Verkehrsschwerpunkt in Loosdorf (Bezirk Melk) nahmen die Beamten gemeinsam mit Technikern des Landes Donnerstagvormittag einen Transporter genauer unter die Lupe. Der mobile Prüfzug brachte dabei Erstaunliches ans Licht.
Insgesamt 20 schwere Mängel wurden festgestellt, vier davon sogar mit akuter Gefährdung.
Besonders brisant: Unter dem Motor war ein handelsüblicher Wagenheber angeschweißt – offenbar zweckentfremdet als Spannvorrichtung für den Keilriemen der Lichtmaschine. Diese selbst war nicht ordnungsgemäß montiert, sondern lediglich mit Gurten fixiert.
Sofortiges Fahrverbot
Für die Kontrolleure war schnell klar: Dieses Fahrzeug ist nicht verkehrssicher. Noch an Ort und Stelle wurden die Kennzeichen abgenommen.
Doch damit nicht genug: Beim 44-jährigen Fahrer aus Oberösterreich bemerkten die Beamten zudem Anzeichen einer Beeinträchtigung. Ein Drogenvortest verlief positiv, eine anschließende ärztliche Untersuchung bestätigte die Fahruntüchtigkeit.
Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.
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