© Burg Plankenstein

Chronik Niederösterreich
12/01/2019

Plankenstein: Die Burg mit den positiven Energien

Die einstige Ruine ist nun ein Zentrum für Kunst, Kultur und Geschichte südlich von Texing.

von Sabrina Luger

Es ist ein Kindheitstraum, den sich Erich Podstatny erfüllt, als er im Jahr 2010 die Burg Plankenstein kauft. Die einstige Ruine, auf der er Jahre zuvor einmal Silvester verbracht hat, wurde von seinem Vorgänger teilweise wieder in Schuss gebracht. Dennoch war der Zustand der Burg bei der Übernahme alles andere als gut. Das hinderte den gebürtigen Wiener jedoch nicht, die Feste zu kaufen und seine Zeit und sein Geld darin zu investieren.

Fast 10 Jahre später ist die Burg im Texingtal ein Ort für Kultur, Kulinarik, Kunst und gemütliches Beisammensein. Für Besucher gibt es neben dem berühmten Mittelalterfest auch eine Taverne, sowie Räumlichkeiten die gemietet werden können.

Einzigartige Energien

„Ich muss schon sagen, das ist wie ein Betrug – jetzt kaufst du dir eine Burg und dann ist kein Geist da!“, lacht Podstatny. Auf der Burg Plankenstein gibt es laut Geisterjägern nämlich keine Gespenster mehr. Auch der „weiße Ministrante“ – der Geist eines jungen Ministranten, der sichlaut einer Legende versehentlich in einem Raum eingesperrt hat in welchem er dann verhungert ist – habe nach der Beerdigung seiner Knochen seinen Seelenfrieden gefunden. Generell seien die Energien, die man auf der Festung vorfindet, besonders positiv. Der Burgherr betont: „Wir haben hier angeblich eine äußerst seltene Kreuzung von drei Energielinien. Das kommt weltweit nicht oft vor.“ Die Burg sei dadurch einer der wichtigsten Energieplätze. Deshalb würden Schamanen und Medien ihren Weg auf die Festung finden um sich hier aufzuladen.

Grund dafür sei die Tatsache, dass auf der Burg im Texingtal – anders als auf anderen Burgen – kein großes Leid passiert ist. Abgesehen davon, dass sie niemals eingenommen wurde, bat sie während der Türkenbelagerung sogar Schutz für ungefähr 1.700 Menschen.

Spürbar

Die positive Energie sei auch für Besucher spürbar und vielleicht auch ein Grund, warum jährlich so viele Hochzeiten hier stattfinden. „Ich weiß eigentlich nicht, dass sich irgendjemand, der hier bei uns seit 2010 geheiratet hat, scheiden hat lassen“, so Podstatny.

Dass auf der Burg eine positive Energie spürbar ist, ist bestimmt auch auf den Burgherren und seine Kollegin, die Künstlerin Melanie Hell, zurückzuführen. Mit viel Liebe fürs Detail und originellen Ideen, gestalten sie die verschiedenen Räumlichkeiten, wie beispielsweise den Rittersaal.

Ein weiterer Aspekt, der heute vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint, ist, dass es auf der Burg kaum Telefonnetz oder Internetempfang gibt. „Ich weiß nicht, ob wir in der Zeit voraus oder hintennach sind. Aber was ich weiß, ist, dass die Gesellschaften hier oben anders sind und es intensivere Interaktionen gibt, weil man nicht ständig vorm Handy hängt“, sagt der Burgherr. Auch in den Gästezimmern, die gemietet werden können, gibt es weder WLAN noch Fernseher. Der Burgherr betont: „Bei uns kann man ganz bewusst entschleunigen.“

Die Burg Plankenstein ist ganzjährlich geöffnet und bietet regelmäßig Führungen an. Demnächst (7.-8. und 14.-15. Dezember) findet der Weihnachtsmarkt statt, wo Kunsthandwerke und Kulinarisches angeboten werden.

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