Tödliche Unfälle: So verlief das Osterwochenende auf den Straßen
Osterverkehr: Drei Tote, weniger Unfälle – schwere Motorradunfälle in Salzburg und OÖ.
Der Osterverkehr hat heuer in Niederösterreich drei Todesopfer gefordert. Laut Bilanz von Notruf NÖ kamen zwei Motorradlenker im Alter von 44 und 43 Jahren sowie eine Beifahrerin in einem Pkw ums Leben.
Gleichzeitig ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden deutlich gesunken.
- Von Karfreitag bis Ostermontag wurden 44 Unfälle registriert, im Vorjahr waren es noch 71. Damit lag das Niveau in etwa auf dem Stand von 2024. Die Zahl der Notrufe blieb hingegen nahezu unverändert bei 2.660.
- Zugenommen haben die Gesundheitsberatungen unter der Nummer 1450. Mit 1.307 Anrufen lag der Wert um rund 200 über dem Vorjahr.
- Rückläufig war hingegen die Zahl der sogenannten Acute Community Nurse-Interventionen, die mit 146 unter dem Vergleichswert von 2025 lag.
Überschattet wird die Bilanz auch von schweren Motorradunfällen in anderen Bundesländern. In Salzburg kollidierte ein Motorradlenker am Ostersonntagabend in Hof bei Salzburg im Bereich einer Kreuzung mit einem Auto. Der Mann wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Ein weiterer Unfall ereignete sich am Sonntag in Oberösterreich zwischen St. Florian und Asten. Ein 46-jähriger Motorradlenker stieß an einer Kreuzung mit einem abbiegenden Kleintransporter zusammen und wurde vom Motorrad geschleudert. Auch er erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Unfallkrankenhaus Linz eingeliefert.
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