Ortschef schmeißt nach 21 Jahren hin: Wilde Gerüchte um Nachfolge
Bürgermeister Manfred Grundtner hört nach 21 Jahren Kommunalpolitik auf.
Nach 21 Jahren ist Schluss. Manfred Grundtner, ÖVP-Urgestein und amtierender Bürgermeister in der Buckligen-Welt-Gemeinde Hollenthon (Bezirk Wiener Neustadt), zieht einen Schlussstrich. Wie er ankündigt, wird er mit 1. Juli sein Amt als Ortschef zurücklegen. „Man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt“, erklärt Grundtner.
2005 hat er als Gemeinderat mit der kommunalpolitischen Arbeit in seiner Heimatgemeinde begonnen. Von 2010 bis 2014 war er Vize und danach bis heute Bürgermeister. „Es ist keine große Überraschung. Bereits bei der Gemeinderatswahl 2025 war klar, dass ich die Periode nicht mehr fertigmache und zwischendrin übergeben werde“, sagt Grundtner.
Was seine Nachfolge anbelangt, ranken sich bereits wildeste Gerüchte. Als aussichtsreichste Kandidatin im Rennen um das Bürgermeisteramt gilt ÖVP-Vizebürgermeisterin Renate Vollnhofer. Sie gilt intern als „fachlich extrem kompetent und engagiert“, was die kommunale Arbeit anbelangt. Allerdings hat die Polizistin parteiintern nicht nur Befürworter. Ihr Ruf als sehr strenge Polizistin eilt der stellvertretenden Kommandantin der Polizeiinspektion Grimmenstein (Bezirk Neunkirchen) voraus.
Alkohol am Steuer
Bei Vorgesetzten ist die Beamtin dafür angesehen, kein Auge zuzudrücken und niemanden zu verschonen. In Kreisen der Volkspartei wird sie aber damit in Verbindung gebracht, dass kürzlich einem ÖVP-Vizebürgermeister aus dem Bezirk Neunkirchen bei einer Kontrolle der Führerschein abgenommen wurde. Er saß alkoholisiert am Steuer.
Offiziell äußern will sich niemand zu den kuriosen Gerüchten.
Am 21. April wird im Parteivorstand entschieden, ob Vollnhofer neue Bürgermeisterin wird oder jemand anderer. Als neuer Vize wird Robert Zitterbayer gehandelt.
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