Jedenspeigen legt als 500. Gemeinde Bekenntnis zu Natur im Garten ab
Jedenspeigen ist die 500. Natur-im-Garten-Gemeinde im Land. Das freut (v.l.) Vizebürgermeister Christian Pfarr, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Alfred Kridlo.
Die Gemeinde Jedenspeigen im Bezirk Gänserndorf ist vor allem für das Mittelalterfest bekannt. Nun wurde die Gemeinde für etwas anderes vor den Vorhang geholt: Der Gemeinderat fasste den Beschluss, eine Natur-im-Garten-Gemeinde zu werden. Damit ist Jedenspeigen die 500. Gemeinde in Niederösterreich, die Teil dieser Umweltbewegung ist.
Konkret bedeutet das: kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf. Stattdessen wird auf naturnahe Gestaltung, Förderung der Artenvielfalt und bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen gesetzt.
"Wir machen Niederösterreich zum Gartenland Nummer 1 in Europa."
"500 Natur-im-Garten-Partnergemeinden - das sind 500 starke Signale für mehr Artenvielfalt, für Nachhaltigkeit und für ein ökologisches Niederösterreich", ist Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) überzeugt.
Mit dem Beitritt der 500. Gemeinde zeige Niederösterreich einmal mehr, dass Umwelt-, Klima- und Artenschutz direkt vor der Haustüre beginnen - im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse und auf unseren öffentlichen Grünflächen. "Ich danke allen Gemeinden für ihren Einsatz - gemeinsam machen wir Niederösterreich zum Gartenland Nummer 1 in Europa", ist Mikl-Leitner sicher.
Gern überreichte sie Bürgermeister Alfred Kridlo (ÖVP) als 500. Gemeinde die "Natur im Garten"-Tafel. Kridlo nahm diese mit seinem Vizebürgermeister Christian Pfarr entgegen. "Es ist uns eine große Ehre, die 500. Natur-im-Garten-Gemeinde in Niederösterreich zu sein. Unsere Entscheidung war eine bewusste: für gesunde Lebensräume, für mehr Lebensqualität und für eine klimafitte Zukunft", betont der Bürgermeister.
Die Zahl spricht für sich: Von 573 niederösterreichischen Städten und Gemeinden sind nun 500 offiziell Natur-im-Garten-Partnergemeinden und gehören somit zu einem Netzwerk, das zeigt, wie sich zukunftsorientierte Grünraumpflege und gelebter Umweltschutz erfolgreich umsetzen lassen, heißt es in einer Aussendung.
Nachhaltige Grünraumprojekte
Das Programm "Natur im Garten" begleitet mit einer Vielzahl an Beratungsangeboten sowohl die Gemeinden als auch deren Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung nachhaltiger Grünraumprojekte und dem Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf. Gemeinsam wird so die Biodiversität gefördert, die Umwelt geschützt und das Klima in den Siedlungsräumen verbessert, was nicht nur für die Natur, sondern auch für die Lebensqualität unmittelbar positive Auswirkungen hat.
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