Wienerin der Woche: Die Pflanzplanerin Sonja Schwingesbauer
Federgräser, Kugeldisteln, Goldastern und auch die Golddisteln: Das sind die wild wachsenden Pflanzen, die Sonja Schwingesbauer in ihrem Garten im Weinviertel für die ebenso wilde Fauna als deren natürliche Kooperationspartner wachsen lässt.
Mit nachhaltigen Folgen, wie sich die an der Universität für Bodenkultur ausgebildete Landschaftsarchitektin und Pflanzplanerin freut: „Es tut sich was in meinem Garten.“
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Beobachtet und fotografiert hat sie bereits die Sand- und die Gelbstirnige Dolchwespe, auch Holz- und Langhornbienen, seltene Schmetterlinge wie Segelfalter oder Schwalbenschwanz. „Zudem Zauneidechsen, Fledermäuse und Glühwürmchen.“
Für Sonja Schwingesbauer war die Natur schon früh ganz großes Kino: Ihre Kindheit verbrachte sie am Fuße des Hochwechsels, an der natürlich-naturbelassenen Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark.
Später, als Kindergärtnerin in Wien, freute sie sich stets auf den Donnerstag: „Das war unser Ausflugstag, da sind wir oft mit den Kindern raus in die Natur gegangen.“
Ihr zweiter Bildungsweg führte sie von der BOKU in ein Büro, das sich unter anderem mit der Begrünung und der Kühlung von Städten wie Wien beschäftigt. Im Vorjahr hat Sonja Schwingesbauer ihre eigene Firma gegründet.
Mit ihrem neuen, bereits dritten Buch „Von Pflanzen, die sich mögen & Tieren, die uns helfen“ (Haupt Verlag) bietet sie nun Einblicke in ihre tägliche Arbeit und nicht zuletzt in ihren Garten, in dem sich in den ersten Märztagen „was tut“.
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