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Chronik Niederösterreich
04/23/2021

Niederösterreich verlässt Ost-Lockdown am 2. Mai

Damit ist es ab 3. Mai wieder möglich körpernahe Dienstleister zu besuchen. Auch der Handel sperrt wieder auf.

von Kevin Kada

Der Ost-Lockdown ist für Niederösterreich am 2. Mai zu Ende, darauf hat sich die die NÖ Landesregierung mit ihren Experten am heutigen Freitag verständigt. Damit können ab Montag, dem 3. Mai, körpernahe Dienstleister sowie der Handel wieder öffnen.

Zuletzt gab es Überlegungen den Ost-Lockdown bis zur österreichweiten Öffnung zu verlängern, da Wien darüber nachdenkt, genau das zu tun. Gleichgültig wie Wien sich entscheidet, Niederösterreich wird den Lockdown verlassen, heißt es aus dem Land. 

"Deutliche Wirkung"

Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigen die gesetzten Maßnahmen in Niederösterreich „deutliche Wirkung“. Die Prognosen für die Lage auf den Intensivstationen würden zeigen, dass „der gemeinsame Weg, den wir in der Ostregion zum Schutz der Bevölkerung gegangen sind, wichtig, richtig und vor allem erfolgreich war.“

Auch wenn die Lage weiterhin ernst sei, die gesetzten Maßnahmen würden mittlerweile gut greifen. „Bei den Neuinfektionen, den Hospitalisierten und auf den Intensivstationen kommt es bereits zu einem positiven Trend der Erholung und Entspannung.“

Mikl-Leitner stellte daher fest, es gäbe „grünes Licht für unseren Öffnungs-Fahrplan." Aus diesem Grund öffnen ab dem kommenden Montag die Schulen. Eine Woche später, am 3. Mai, folgen der gesamte Handel und die körpernahen Dienstleister.

Der Ausstieg aus dem Ost-Lockdown hat aber noch nichts mit den geplanten Öffnungsschritten zu tun, welche die Bundesregierung am heutigen Freitag für ganz Österreich präsentieren wird. Hier rechnet man mit einer weiträumigen Öffnung ab dem 19. Mai.

Hoffnung auf Entspannung

Die Landeshauptfrau hielt darüber hinaus fest: „Ich hoffe, dass sich auch in Wien die Situation in ähnlicher Art und Weise entspannt, damit auch unsere Wiener Freunde diesen Öffnungsweg weiter mitgehen können.“

„Mit dieser Perspektive und den positiven Ausblick können wir heute die notwendige Planungssicherheit und Kalkulierbarkeit geben, die sowohl der Gesundheitsbereich als auch die Betriebe so dringend brauchen“, sagte die Landeshauptfrau.

Zunächst war der Lockdown in Wien, Niederösterreich und Burgenland nur bis zum 18. April geplant. Nachdem Wiens Bürgermeister Michael Ludwig den Lockdown aber bis zum 2. Mai verlängerte, zog Niederösterreich mit. Das Burgenland hingegen hat, wie zu Beginn geplant, am 18. April sowohl Handel als auch körpernahe Dienstleister wieder geöffnet.

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