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Chronik Niederösterreich
06/09/2020

Nach Unwettern in NÖ: Schadenskommissionen unterwegs

20 Prozent der Schäden an Wohn-, Wirtschafts- und Betriebsobjekten werden vom Katastrophenfonds des Landes gedeckt.

Nach den Unwettern in Niederösterreich am vergangenen Wochenende sind am Dienstag die Schadenskommissionen in den betroffenen Gebieten unterwegs gewesen. Aus dem Katastrophenfonds des Landes werden nach Angaben von LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) 20 Prozent der Schäden an Wohn-, Wirtschafts- und Betriebsobjekten einschließlich Inventar - abzüglich allfälliger Versicherungsleistungen - beglichen.

In Härtefällen würden bis zu 50 Prozent der Schäden gedeckt, wurde betont. Die Kommissionen werden von den jeweiligen Gemeinde gebildet. Schäden werden unter Beiziehung von Sachverständigen begutachtet und bewertet. Festgestellt werden sollen die Auswirkungen der Unwetter laut Pernkopf nun "möglichst schnell", um "rasche Hilfe zu ermöglichen". Infolge der Bewertung würden Entschädigungssummen üblicherweise binnen weniger Tage ausbezahlt.

Am Wochenende kam es vor allem in Teilen des Most- und Waldviertels zu schweren Unwettern. Lokale Überflutungen und die nachfolgenden Aufräumarbeiten beschäftigten in Summe 1.100 Mitglieder von 85 Feuerwehren, 300 verschiedene Schadensstellen wurden registriert.

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