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„Energie-Vorbild“: Kläranlage im Weinviertel wird durch Speicher autark

Obmann des Abwasserverbands Wolkersdorf-Pillichsdorf-Großengersdorf zeigt an Kläranlage: „Geld sparen und Klimaschutz gehen Hand in Hand.“
Kläranlage in Pillichsdorf

„Die Kaufentscheidung erfolgte im Dezember 2025, die Lieferung im April und die Inbetriebnahme des Probebetriebs startete Anfang Juni“, fasst Christian Schrefel den Zeitplan der neuesten Errungenschaft der Kläranlage des Gemeindeabwasserverbands (GAV) Wolkersdorf-Pillichsdorf-Großengersdorf (Bezirk Mistelbach), eines Batteriespeichers, zusammen.

Strom und Geld gespart

Schrefel ist nicht nur Stadtrat der Grünen in Wolkersdorf, sondern auch Obmann des GAV. Seit 2013 wurde Photovoltaik rund um die Anlage ausgebaut „und damit erheblich Strom und Geld gespart“. Darum sei laut Schrefel der nächste logische Schritt ein Batteriespeicher gewesen. „Mit dem sind wir an sonnigen Tagen völlig unabhängig vom öffentlichen Stromnetz“, berichtet der GAV-Obmann. „So gehen Geld sparen und Klimaschutz Hand in Hand“, so der Energie-Stadtrat.

Kläranlage in Pillichsdorf

Rund um die Kläranlage in Pillichsdorf wurden PV-Anlagen errichtet. Seit diesem Jahr gibt es einen Batteriespeicher, der die Anlage an Sonnentagen energieautark macht.

Kläranlage in Pillichsdorf

Rund um die Kläranlage in Pillichsdorf wurden PV-Anlagen errichtet. Seit diesem Jahr gibt es einen Batteriespeicher, der die Anlage an Sonnentagen energieautark macht.

Kläranlage in Pillichsdorf

Rund um die Kläranlage in Pillichsdorf wurden PV-Anlagen errichtet. Seit diesem Jahr gibt es einen Batteriespeicher, der die Anlage an Sonnentagen energieautark macht.

Kläranlage in Pillichsdorf

Rund um die Kläranlage in Pillichsdorf wurden PV-Anlagen errichtet. Seit diesem Jahr gibt es einen Batteriespeicher, der die Anlage an Sonnentagen energieautark macht.

Kläranlage in Pillichsdorf

Rund um die Kläranlage in Pillichsdorf wurden PV-Anlagen errichtet. Seit diesem Jahr gibt es einen Batteriespeicher, der die Anlage an Sonnentagen energieautark macht.

Kläranlage in Pillichsdorf

Rund um die Kläranlage in Pillichsdorf wurden PV-Anlagen errichtet. Seit diesem Jahr gibt es einen Batteriespeicher, der die Anlage an Sonnentagen energieautark macht.

Die PV-Anlage hat eine Gesamtleistung von 400 kWp, der Speicher fasst rund 1.000 kWh. „Genug, um die Anlage an einem guten Sonnentag vollständig autark zu betreiben“, nennt der Grüne den Vorteil des Batteriespeichers. Laut Berechnungen spare der Verband allein durch den Speicher um die 40.000 Euro pro Jahr. 

Appell an andere Gemeinden

Verbands-Obmann Schrefel lädt nun andere Gemeinden ein, sich zu informieren und das Konzept in ähnlicher Form umzusetzen. Diese Einladung wird gern angenommen, von einer tschechischen Leader-Gruppe oder auch von Georg Ecker. Der Landtagsabgeordnete der Grünen lebt in der Stadtgemeinde Hollabrunn und sitzt dort im Gemeinderat. Nach dem Rundgang durch die Kläranlage hofft er auf Nachahmer.

„Der Verband zeigt, wie es geht: Energiewende bedeutet konkrete Kosteneinsparungen, die den Bürgerinnen und Bürgern in Form von stabilen Kanalgebühren zugutekommen. Als Nebeneffekt wird das Stromnetz entlastet - weil die Batterie die Spitzenlasten der Anlage ausgleicht“, lautet Eckers Fazit. 

Landtagsabgeordneter sieht „Sparpotenzial in Millionenhöhe“

Ihm gefällt, dass der Batteriespeicher über eine Bürgerbeteiligung innerhalb von fünf Minuten finanziert worden ist. Für ihn ist die Kläranlage mit PV-Anlage samt Batteriespeicher - das alles steht übrigens in Pillichsdorf - ein Energievorbild, weil: „Wenn alle Gemeinden und Verbände in Niederösterreich ähnliche Schritte setzen, heben wir ein Sparpotenzial in Millionenhöhe - ohne jeden Nachteil.“

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