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Milizionäre kamen im Kampfanzug an ihre zivile Arbeitsstelle

Um der Miliz im Bundesheer Respekt zu zollen, arbeiteten LGA-Mitarbeiter am Dienstag in Uniform.
milizionäre in der LGA

Gestaunt haben Mitarbeiter in der Zentrale der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA), als überraschend mehrere Kollegen im Kampfanzug des Bundesheeres an ihrer Arbeitsstelle erschienen. Rasch war allerdings klar, dass nicht ein militärischer Ernstfall, sondern eine Solidaritätsbekundung hinter der Aktion steckte.

Anlässlich des "Tags der Miliz“ am 9. Juni wolle man auch in der LGA ein sichtbares Zeichen für Einsatzbereitschaft, Verantwortung und die gelebte umfassende Landesverteidigung setzen, heißt es in einer Aussendung.

Aufgrund der aktuellen Debatte um die Wehrdienstverlängerung ohnehin im Blickfeld soll der „Tag der Miliz“ jährlich die Arbeit der Milizsoldatinnen und Milizsoldaten hervorheben. Diese würden nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit Österreichs leisten, sondern treten auch als Botschafter der Werte der umfassenden Landesverteidigung auf.

Wertschätzung

Mit der Aktion signalisiert die LGA die Unterstützung des Milizsystems sowie ihre Wertschätzung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die neben ihrer zivilen Tätigkeit Verantwortung im Rahmen der Miliz übernehmen.

Die LGA wurde im Vorjahr vom Verteidigungsministerium als gesamtes Unternehmen mit dem Milizgütesiegel ausgezeichnet. „Wir sind stolz darauf, als Organisation das Milizgütesiegel zu tragen und damit ein klares Bekenntnis zur Miliz abzugeben“, betont LGA-Vorstand Gerhard Dafert.
 

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