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Chronik Niederösterreich
11/15/2021

Mikl-Leitner: „Die Besonderheiten unseres Landes feiern"

Anlässlich des Landesfeiertags sprach die Landeshauptfrau über den niederöstererreichischen Charakter und die Herausforderungen der Zukunft.

Am heutigen Landesfeiertag gedenkt Niederösterreich traditionell seinem Landespatron, dem Heiligen Leopold. Wie bereits im Vorjahr findet dieser Ehrentag auch heuer wieder in einer äußerst turbulenten Zeit statt.

Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sei es trotz der herausfordernden Situation wichtig, den gemeinsamen Landesfeiertag hochzuhalten, „an dem wir vor allem die Besonderheiten unseres Landes feiern.“

Vereinswesen

Zu den Besonderheiten von Niederösterreich zähle laut der Landeshauptfau zum einem das Engagement in der Gesellschaft. Sie sei unglaublich stolz darauf, dass sich mehr als die Hälfte der Landsleute in einem oder mehreren der über 20.000 Vereine freiwillig engagieren. „Ohne das Engagement vieler Menschen, die anpacken und arbeiten, ohne dafür Geld zu verlangen, könnten wir viele Aufgaben im Land gar nicht stemmen, wäre unser Bundesland nicht so liebens- und lebenswert, wie es heute ist. Ihnen allen, die Sie mit Ihrem Einsatz auch den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken heute an unserem Landesfeiertag ein großes und herzliches Dankeschön!“, so Mikl-Leitner.

Niederösterreichischer Charakter

Zum anderen verweist die Landeshauptfrau auf den unvergleichlichen Charakter der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher: „Wir Niederösterreicher haben eine tiefe Verwurzelung und hohe Verbundenheit mit unserer Natur und Region, in der wir leben und gleichzeitig einen offenen Blick für die Welt. Darüber hinaus sind wir direkt und gerade heraus. Wir sind nicht berechnend, sondern berechenbar. Und bei uns im Land hat der Handschlag noch einen Wert, Zugesagtes wird eingehalten.“

Diese beiden Eigenschaften würden Niederösterreich so besonders machen und von anderen unterscheiden, so Mikl-Leitner. Und das gerade in einer Zeit, wo das Besondere im Land immer wertvoller und wichtiger werde.

Globale Herausforderungen

Zum einen, weil die globalen Herausforderungen immer mehr zunehmen, so die Landeshauptfrau. Es gehe um neue Gefährdungen, wie die Sicherheitslage oder den Umgang mit unserer Natur, wie uns die Folgen des Klimawandels zeigen. „Es ist einfach eine Tatsache, dass die globalen Herausforderungen zunehmen. Und je mehr diese zunehmen, umso mehr werden für die Menschen Heimat und Orientierung wichtiger, umso mehr werden Geborgenheit und Sicherheit zu bestimmenden Bedürfnissen“, so Mikl-Leitner.

Vertrauen in das Land

Eine zweite Begründung dafür, warum das Besondere wieder wertvoller werde, sei für die Landeshauptfrau die Tatsache, dass wir in einer Zeit leben würden, in der das Vertrauen der Menschen in Institutionen abnehme. Daher werde es wieder wichtiger, dass die Menschen einem Land vertrauen können und es sei entscheidend, dass Niederösterreich verantwortungsvoll und gemeinsam geführt werde. „Unser Anspruch im Land ist einfach: Wir wollen den Menschen größtmögliche Orientierung und Sicherheit geben. Nicht nur in der täglichen Arbeit, in der die größten Anliegen der Menschen die wichtigsten Aufgaben für unsere Politik sind. Auch in der Zukunftsarbeit.“

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