Nicole Schramel mit Tochter Michelle aus Amstetten

© FREMD/Privat

Amstetten
03/28/2013

"Michelle braucht mich im Spital"

Mutter will rund um die Uhr bei ihrer schwer kranken Tochter sein, doch das Geld fehlt.

von Jürgen Zahrl

Wenn Michelle Schramel aus Amstetten wieder gesund ist, will sie mit ihrer Freundin Alina und Mutter Nicole auf Urlaub fahren. Die zweieinhalbjährige „Prinzessin“ wünscht sich auch ein Kinderzimmer, das majestätisch eingerichtet ist. Viel Zeit zum Träumen bleibt der kleinen Michelle aber nicht. Sie braucht ihre ganze Kraft, um gegen den bösartigen Wilms-Krebs zu kämpfen. „Sie war ein lebhaftes Kind und immer dort, wo es Action gab. Jetzt schläft sie viel, weil ihr kleiner Körper durch die Therapien geschwächt ist“, erzählt ihre 25-jährige Mutter, die ihren kleinen Schatz keine Sekunde alleine lassen will.

Aber genau das bereitet ihr immer öfter Kopfzerbrechen. Weil Nicole Schramel Tag und Nacht an der Seite ihrer schwerkranken Tochter sein will, gerät die Alleinerzieherin in eine finanzielle Notlage. Derzeit sei sie nach chefärztlicher Einigung im Krankenstand. „Im Vorjahr konnte ich noch auf mein Erspartes und auf die finanzielle Hilfe meiner Mutter zurückgreifen. Ob ich Pflegegeld bekomme, ist unklar. Im Vorjahr wurde mein Antrag abgelehnt“, erklärt Nicole Schramel, die auf Unterstützung hofft. „Sie bekommt zwar Alimente. Die reichen bei weitem nicht aus“, schildert Nicoles Freundin Marina Gassner, die einen Spendenaufruf gestartet hat.

Weitere Behandlung

Schramel rechnet damit, dass die weitere Behandlung ungefähr ein Jahr dauern wird. „Wenn sich die vier Tumore durch die Chemotherapie zurückbilden, können sie entfernt werden“, erklärt die junge Mutter.

Aus heiterem Himmel kam im Vorjahr die Schockdiagnose. „Ein Kinderarzt entdeckte Blut im Harn von Michelle. Wir wurden sofort ins Amstettner Spital geschickt. Eine Stunde später waren wir in Linz, wo sich der Verdacht bestätigte“, erzählt die 25-Jährige. Ein zirka acht Zentimeter großer Tumor hatte sich an der rechten Niere gebildet. Im Juli 2012 wurde die gesamte Niere operativ entfernt. Die gute Nachricht, dass keine weiteren Organe befallen seien, hielt nicht lange. Wenige Monate später wurden vier Tumore im Körper der kleinen Michelle gefunden. Anfang März startete die Chemotherapie. „Die Behandlung dauert jeden Tag bis zu sieben Stunden. Michelle braucht mich, um die Strapazen zu überstehen. Wir kuscheln sehr viel“, erzählt Nicole Schramel.

Spendenkontobei der Sparkasse Amstetten, Kennwort: „Nicole und Michelle Schramel“, Kontonummer: 0000-4015467, Bankleitzahl: 20202.

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