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Ermittlungen zu Hunderten toten Schweinen in Mastbetrieb

Landwirt soll aus gesundheitlichen Gründen Versorgung der Tiere eingestellt haben. Nachbarn beschwerten sich über Verwesungsgeruch. Polizei und Behörde ermitteln.
Nahaufnahme vom Rüssel eines Schweins.

Noch viele Fragen wirft der Fund von Hunderten toten Schweinen in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten auf. Ein Landwirt, der an psychischen Problemen leiden soll, dürfte über Wochen keine Fütterung der Tiere mehr vorgenommen haben. Wie das Leid der Tiere unbemerkt bleiben konnte, ist vorerst noch rätselhaft.

Weil Nachbarn letztendlich Verwesungsgeruch wahrnahmen und Ende Juli die Polizei und die Behörden verständigt haben, kam die Tiertragödie ans Tageslicht. Polizeibeamte und die Amstettner Amtstierärztin fanden laut Medienberichten bei der Nachschau mindestens 400 verendete Tiere. 88 noch lebende Schweine seien auf die Nachbarhöfe verteilt worden, berichtete der Sprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Johann Baumschlager gegenüber dem ORF NÖ. Man gehe davon aus, dass noch viel mehr Tiere ums Leben gekommen sein dürften, sagte er.

Ermittlungen laufen

Jedenfalls laufen polizeiliche Ermittlungen. Auch die zuständige Bezirkbehörde ist gefordert. Der Betrieb wurde behördlich gesperrt. Der verantwortliche Landwirt, der sich auch in psychologischer Behandlung befinden soll, wird bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

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