Stadtmuseum Hollabrunn zeigt Reliefs der Apsis Schöngrabern

Das Hollabrunner Museum startete in die Saison - mit einem Einblick in die Apsis der romanischen Kirche in Schöngrabern. Weitere Events stehen auf dem Programm.
Sechs Meschen stehen anlässlich der ersten Präsentation der Saison im Stadtmuseum Hollabrunn zusammen.

Am 9. April öffnete das Stadtmuseum Hollabrunn seine Türen für die ersten Besucherinnen und Besucher der Saison. 

Der erste Vortrag des Jahres widmete sich der sogenannten "Steinernen Bibel", einer Reliefdarstellung an der Apsis in Schöngrabern (Bezirk Hollabrunn). Unter fachlicher Leitung von Kirchenführer Franz Wolf wurden Interessierten in die Welt der romanischen Kirche und der Apsis, die in der Kirche den Altar beherbergt, eingeführt.

Reliefdarstellungen mit Aktualität

Der Herausgeber der Geraser Hefte 89, Sebastian Kreit, präsentierte unterdessen die Reliefdarstellungen der Apsis und die Bilder von Linde Brodner, die im Festsaal der Marktgemeinde Schöngrabern ausgestellt wurden.

Zentrales Thema der Präsentation war der Kampf zweier Tiere auf der Apsis: Der Geistliche erklärt dazu: "Ein Kranich, eine Allegorie der Tugenden Wachsamkeit und Klugheit, wird vom tückischen und bösen Wolf - er ist das Symbol des Lasters - zermalmt. In der Szene steht der Mensch, der täglich den Übeltaten ausgesetzt wird und dem falsche Wahrheiten vorgegaukelt werden."

Zum Abschluss der Eröffnungsveranstaltung stellte Iris Andraschek den Bezug der Apsis zur Gegenwart her. Die Würdigungspreisträgerin Bildende Kunst 2025 ging dabei auf gesellschaftliche und ökologische Themen ein. 80 Gäste lauschten dem Vortrag zur Apsis aus Schöngrabern.

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