© Stefan Straka

Chronik Niederösterreich
12/05/2011

Hollabrunn: "Haben ein lebhaftes Zentrum"

Ein gesunder Mix zieht das Publikum magnetisch an. 22.000 Besucher flanieren durch die Fußgängerzone.

Die Vielfalt macht es aus: Als Einkaufsstadt hat sich Hollabrunn in den vergangenen Jahren weit über die Grenzen des Bezirkes einen guten Namen gemacht. Die Fußgängerzone und der Hauptplatz bieten reichlich Schuh- und Modehäuser aber auch Fachgeschäfte und Dienstleister.

"Warm anziehen" lautet das Motto dieser Tage. Im "Street one"-Shop traf rechtzeitig die Herbstkollektion mit den trendigen Tönen und Farben ein. Auch die berühmten "Übergangsjacken" sind wieder zu haben. Daniela Wiesi und Birgit Schreiber ziehen alle Register, um die Kunden zu beeindrucken. "Wie wär's damit", zeigt Schreiber einer Kundin eine pelzig besetzte Weste. Gekauft.

Nur einen Steinwurf weiter, am Hauptplatz, bietet Annemarie Mühlberger-Wally im gleichnamigen Geschäft stylische Schuhe, Stiefeletten und Stiefel an. Mehr als 4000 Paar hat sie zur Auswahl. "Und die passenden Accessoires wie Taschen und Schals dazu", sagt die Kauffrau. Mit den zwei Schuhfachgeschäften am Beginn der Fußgängerzone ist es ein richtiges "Schuh-Dreieck".

"Bei Schuhen sind wir echt stark", sagt Manfred Breindl, Obmann des Hollabrunner Marketing-Vereins. Das ist aber noch längst nicht alles. Mit mehr als 200 Geschäften ist die Einkaufsstadt ein richtiger Magnet im Weinviertel geworden. Und im Frühjahr kommen weitere Geschäfte im neuen Fachmarktzentrum hinzu. "Hollabrunn wird damit als Einkaufsstadt noch attraktiver. Es sind Geschäfte dabei, die es noch nicht gegeben hat", gerät der City-Werber ins Schwärmen. Und das Beste dabei: In Hollabrunn ist alles fußläufig erreichbar.

Lichtblicke

Ein paar leere Geschäftsflächen gibt es aber auch noch zu füllen. Erst vor einigen Monaten gab es in diese Richtung einen gehörigen Lichtblick. In einem leer stehenden Lokal am anderen Ende der "FUZO" zog ein großer Elektrohändler ein. "Der wollte ganz bewusst ins Zentrum", sagt Breindl. Zum Verladen der gekauften Waschmaschine ins Auto gibt es eine rückwärtige Hofzufahrt samt Parkplätzen. Der renommierte Fleischhauer "Hoffmann" gibt der Fußgängerzone übrigens noch die richtige Würze. "Einen Fleischhauer im Zentrum hat nicht mehr jede Stadt", sagt Breindl.

Während in der Einkaufsmeile hauptsächlich Mode, Bekleidung, Leder und Dienstleister beheimatet sind, punktet die Bahnhofstraße mit Spezial-Geschäften. Eines davon ist das Farben-Fachgeschäft Burkert. Alfred Kiesling berät die Kunden mit viel Einfühlungsvermögen und bringt Farbe in den grauen Alltag.

Ausgefallene Wünsche werden am computergesteuerten Mischpult erfüllt. "Hier können wir Tausende Farbtöne mischen", sagt Kiesling. Wem das immer noch zu langweilig ist, der bekommt Tipps und Tricks für neuartige Struktur- und Streichtechniken. Kiesling: "Man muss den Kunden nur die Angst nehmen, dann probieren sie es gerne aus."

Gesucht wird die beliebteste Einkaufsstraße des Landes

Der KURIER sucht gemeinsam mit der Wirtschaftskammer NÖ die beliebteste Einkaufsstraße des Landes. Der KURIER wird dazu in den nächsten Tagen und Wochen im Rahmen der Aktion "Einkaufserlebnis NÖ" mehr als 20 Einkaufsstraßen von Amstetten bis Zwettl vorstellen.

Die Entscheidung, wo in Niederösterreich am schönsten, umfangreichsten, freundlichsten oder stimmungsvollsten eingekauft werden kann, treffen die KURIER-Leser. Den Stimmzettel finden Sie in den Betrieben der niederösterreichischen Einkaufsstraßen und in regelmäßigen Abständen in Ihrem KURIER. Zusätzlich können Sie Ihre Lieblings-Einkaufsstraße auch im Internet unterstützen. Einsendeschluss ist der 9. Dezember 2011.
Die Teilnahme am Wettbewerb macht mit ein wenig Glück auch Sie zum Gewinner: Unter den Teilnehmern der Einkaufsstraßen-Aktion werden insgesamt 20 Einkaufsgutscheine im Wert von je 300 Euro verlost. Die Aussicht auf einen kostenlosen Einkauf: Das haben Sie vom KURIER.