Schwere Maschine, großes Herz: Ehrenzeichen für Ferdi Fischer
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Ferdinand O. Fischer (li.) und dem ehemaligen Skirennläufer Hans Knauß (re.), selbst Harley-Fahrer und Botschafter für die Harley-Davidson-Charity-Tour.
Im Millenniumssaal des NÖ Landhauses wurde Ferdinand O. Fischer heute mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte dabei den Unternehmer, Harley-Davidson-Pionier und Gründer der Harley-Davidson-Charity-Tour als „einen Menschen, der Unternehmergeist, Gemeinschaftssinn und soziales Engagement auf ganz besondere Weise verbindet“.
Ferdi Fischer und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Ferdi Fischer hat nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, sondern über Jahrzehnte hinweg eine echte Gemeinschaft geschaffen“, betonte die Landeshauptfrau. Er habe Freundschaften entstehen lassen und mit dem H.O.G Wien Chapter eine der größten Harley-Communities Europas aufgebaut. Besonders freue es sie, dass Fischers Lebensmittelpunkt heute in Niederösterreich liege und er diese hohe Auszeichnung in der niederösterreichischen Landeshauptstadt entgegennehmen könne.
„Laut für die Leisen – stark für die Schwachen“
Mit der vor fast 30 Jahren gegründeten Harley-Davidson Charity-Tour habe Ferdinand Fischer gezeigt, „dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung wunderbar Hand in Hand gehen können“. Unter dem Motto „Laut für die Leisen – stark für die Schwachen“ konnten in den letzten Jahrzehnten fast sieben Millionen Euro für muskelkranke Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen gesammelt werden.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Ferdinand O. Fischer, dessen Tochter Hanna und deren Freund Jonas auf dem Weg zur Ehrenzeichenverleihung im Landhaus St. Pölten.
Für die Community ist Fischer der „Harley Papst“
Musiker und Moderator Harry Prünster hielt die Laudatio auf Ferdinand O. Fischer, der 1992 den Zuschlag als erster Harley-Davidson-Händler Österreichs bekam. „Und ausgerechnet jener Mann, der Bibel, Staatsoper und klassische Gedichte mehr schätzt als Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll, wurde wichtigster Harley-Händler und eine Persönlichkeit.“
In seiner Community werde Ferdinand Fischer der „Harley-Papst“ genannt, so Prünster, und das komme nicht von ungefähr: „Ferdi Fischer hat der Welt etwas gegeben, das weit über Motorräder hinausgeht: Gemeinschaft, Zusammenhalt, Begegnung und soziales Engagement“ – was besonders bei der Harley-Davidson-Charity-Tour sichtbar werde. „Du bist Unternehmer, Visionär, Menschen-Fischer – ganz einfach ein Original mit Tiefe, mit Stil und Charakter“, würdigte Prünster den Geehrten.
(v.l.n.r.) Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (l.) Johannes Fischer und seinen Söhnen Niko und Erik sowie (v.r.n.l.) Johannes´ Ehefrau Kathi, Jonas, Ferdinand O. Fischer, Lebensgefährtin Eva-Maria Gruber und Tochter Hanna.
„Nicht nur Luxus verkaufen ...“
Ein „Labsal für die Seele“ nannte Ferdinand O. Fischer die Würdigung und das Lob, das er im Zuge der heutigen Ehrenzeichenverleihung erfahren habe. Er dankte seiner Frau, seiner Familie, seinen Freunden und Wegbegleitern für deren jahrzehntelange Unterstützung. Zu seinem sozialen Engagement meinte er: „Irgendwann war mir klar, ich möchte nicht nur Luxus verkaufen, sondern auch etwas zurückgeben, denn das gehört zum Menschsein dazu. Nicht nur konsumieren, sondern auch für andere etwas tun – erst dann ist ein Leben vollendet.“
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